PSA übernimmt Opel und Vauxhall für 2,2 Milliarden Euro – eine neue Ära beginnt
Anton BlochPSA übernimmt Opel und Vauxhall für 2,2 Milliarden Euro – eine neue Ära beginnt
Die PSA-Gruppe hat die Übernahme von Opel und Vauxhall von General Motors abgeschlossen. Der Deal im Wert von etwa 2,2 Milliarden Euro markiert einen bedeutenden Wandel in der europäischen Automobilproduktion. Opel befand sich seit 1929 im Besitz von GM.
Mit der Übernahme steigt die PSA-Gruppe zum zweitgrößten Automobilhersteller Europas nach Verkaufszahlen auf. Opel und Vauxhall beschäftigen derzeit rund 38.000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern. PSA plant, Opel unter deutscher Führung umzustrukturieren, um die Rentabilität zu steigern.
Im Rahmen der Veränderungen wurde Michael Lohscheller zum neuen Vorstandsvorsitzenden von Opel ernannt und löst damit Karl-Thomas Neumann ab. Philippe de Rovira übernimmt die Position des Finanzvorstands (CFO) und wird dem Vorstand angehören. Zudem wurden drei weitere Bereichsleiter berufen, um die Führungsebene zu stärken.
Ziel der Umstrukturierung ist es, bis 2020 eine Gewinnmarge von 2 Prozent und bis 2026 von 6 Prozent zu erreichen.
Die Übernahme und Neuausrichtung leiten eine neue Ära für Opel ein. Die PSA-Gruppe übernimmt nun die Führung der Marke in Europa. In den kommenden Jahren liegt der Fokus auf finanziellen Wachstum und operativer Effizienz.






