Solingens Innenstadt vor großem Wandel – doch der Masterplan fehlt noch
Anton BlochSolingens Innenstadt vor großem Wandel – doch der Masterplan fehlt noch
Solingens Innenstadt steht in den kommenden Jahren vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Stadt muss ein umfangreiches Umgestaltungskonzept angehen, wobei die Bürgerbeteiligung als entscheidend für die Wiederbelebung des Schwungs gilt. Seit 2019 habe es kaum Fortschritte gegeben, so unabhängige Beobachter.
Bezirksbürgermeister Dirk Errestink bezeichnet die Jahre seit 2019 als „weitgehend vertan“ für die Entwicklung der Innenstadt. Er räumt ein, dass die Erarbeitung eines Masterplans Zeit brauche und es keine schnellen Lösungen gebe. Mit Baumaßnahmen werde erst begonnen, wenn eine vollständige Strategie vorliege.
Gleichzeitig sieht Errestink erste Anzeichen für einen Neuanfang im Viertel. Er hofft, dass die Einbindung der Bevölkerung der Innenstadt künftig neue Energie verleihen wird. Die Initiative Mitteschmiede, geleitet von Guido Eusani, hat bei der Gestaltung dieser Diskussionen eine aktive Rolle gespielt.
Eine breite politische Mehrheit im Bezirksrat unterstützt die Pläne zur Umgestaltung des Fronhof-Platzes. Bis zum Herbst müssen Förderanträge im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) eingereicht werden, um die finanzielle Unterstützung für das Projekt zu sichern.
Die Neugestaltung der Solinger Innenstadt bleibt eine langfristige Herausforderung. Ein umfassendes Konzept muss finalisiert werden, bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann. Politische Rückendeckung und Bürgerbeteiligung sollen das Projekt in den kommenden Jahren vorantreiben.






