17 June 2026, 18:20

Sozialwohnungen in Deutschland: 20.000 weniger als 2023 – wo die Krise am schlimmsten ist

Auch im Jahr 2025 gingen 20.000 Sozialwohnungen verloren

Sozialwohnungen in Deutschland: 20.000 weniger als 2023 – wo die Krise am schlimmsten ist

Deutschlands Sozialwohnungsbestand sinkt 2024 erneut

Bis Ende des Jahres verzeichnete das Land 20.000 Wohnungen weniger als noch 2023. Der Trend spiegelt sich in einem Mix aus Verlusten und bescheidenen Zuwächsen in den verschiedenen Bundesländern wider.

Am stärksten betroffen war Nordrhein-Westfalen mit einem Nettoverlust von 18.538 Wohnungen. Bayern verlor 2.790 Einheiten, während in Berlin ein Rückgang um 2.957 zu verzeichnen war. Bundesweit wurden 57.621 Wohnungen aus den Mietpreisbindungen genommen.

Nicht alle Regionen folgten diesem Muster: Baden-Württemberg verzeichnete mit einem Plus von 3.046 Wohnungen den höchsten Zuwachs. Auch Niedersachsen stockte seinen Bestand um 1.240 Einheiten auf. Gleichzeitig entstanden 4.701 neue Plätze in Studenten- und Azubi-Wohnheimen.

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Ende 2024 waren noch rund 1,05 Millionen Sozialwohnungen in Deutschland registriert. Als Reaktion darauf kündigte Bauministerin Verena Hubertz bis 2029 Bundesmittel in Höhe von 23,5 Milliarden Euro an.

Die insgesamt gesunkene Zahl verschärft die Lage auf dem Wohnungsmarkt und verringert die bezahlbaren Optionen für Mieter:innen. Die neuen Fördergelder sollen den Rückgang stoppen und den Sozialwohnungsbau ausweiten. Die Zahlen zeigen, wie unterschiedlich die Fortschritte in den Bundesländern ausfallen.

Quelle