"Stranger Dogs": Wie eine brasilianische Stadt Hunde mit Netflix-Kult vermarktet
Anton Bloch"Stranger Dogs": Wie eine brasilianische Stadt Hunde mit Netflix-Kult vermarktet
Eine brasilianische Stadt macht aus Hundeadoptionen ein Popkultur-Phänomen
Das Tierschutzamt (DPA) von Caxias do Sul hat mit der Kampagne Stranger Dogs Welpen aus dem Tierheim zu Figuren aus Stranger Things umgedeutet. Mithilfe von KI wurden die etwa 50 Tage alten Hunde so bearbeitet, dass sie den beliebten Charakteren der Netflix-Serie ähneln.
Im Rahmen der Aktion verwandeln sich mittelgroße Welpen in Doppelgänger von Eleven, Mike, Dustin und anderen Serienlieblingen. Die Tiere tragen die Namen ihrer Vorbilder, und in einem Instagram-Post lädt das DPA Interessierte ein, sich einen Begleiter für Abenteuer im "Upside Down" – der Parallelwelt der Serie – zu suchen. Ein Welpe namens Will hat bereits ein neues Zuhause gefunden.
Die Initiative verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und erntete landesweit Lob für ihre Kreativität. Die Stadtverwaltung sichert zu, dass alle adoptierten Hunde zum richtigen Zeitpunkt kastriert oder sterilisiert werden. Durch die Verbindung von Tiervermittlung und Nostalgie hofft das DPA, vor allem jüngere Zielgruppen und Popkultur-Fans anzusprechen.
Die Stranger Dogs-Kampagne hat die Sichtbarkeit der Tierheim-Welpen in Caxias do Sul bereits deutlich erhöht. Nach der ersten erfolgreichen Vermittlung wirbt das DPA weiterhin über soziale Medien für die verbleibenden Hunde. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie Tierheime potenzielle Adoptiveltern innovativ ansprechen können.






