07 May 2026, 16:40

Trigema-Erbin Bonita Grupp warnt vor steigenden Lohnnebenkosten und kritisiert Bonus-Pläne

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Steuern für die Reichen und Großunternehmen weiter senkt."

Trigema-Erbin Bonita Grupp warnt vor steigenden Lohnnebenkosten und kritisiert Bonus-Pläne

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich zu Steuerpolitik und Arbeitskosten geäußert. Zwar zeigt sie sich offen für eine höhere Spitzensteuer, warnt jedoch vor steigenden Lohnnebenkosten und kritisiert aktuelle politische Entscheidungen scharf.

Grupp hält eine moderate Erhöhung des Spitzensteuersatzes für vertretbar – vorausgesetzt, sie wird durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen. Ihre Hauptsorge gilt jedoch den wachsenden Lohnnebenkosten, die sie als existenzbedrohend für Unternehmen bezeichnet.

Zudem positioniert sie sich gegen den kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer. Ihrer Meinung nach sollten Politiker keine falschen Erwartungen wecken oder Leistungen auf Kosten anderer verteilen. Trotz dieser Kritik hat Trigema selbst noch nicht entschieden, ob das Unternehmen den Bonus an die eigene Belegschaft auszahlen wird.

Grupps Haltung verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen Steueranpassungen und dem Druck durch Arbeitskosten. Ihre Äußerungen deuten auf eine Präferenz für gezielte Entlastungen statt pauschaler Bonuszahlungen hin. Die endgültige Entscheidung über den Trigema-Mitarbeiterbonus steht noch aus.

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