16 April 2026, 08:26

Uli Hoeneß löst mit vegan-feindlichen Aussagen Empörung aus – PETA kontert

Plakat mit Text, der zum bewussten Einkauf, schonenden Kochen, reduziertem Getreide- und Fleischkonsum, angemessenen Portionen und Vermeidung von Lebensmittelverschwendung aufruft.

Uli Hoeneß löst mit vegan-feindlichen Aussagen Empörung aus – PETA kontert

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat nach abfälligen Äußerungen über vegane Ernährung in einem aktuellen Podcast Kritik geerntet. Der 72-Jährige, der selbst eine Vorgeschichte mit Herzproblemen hat, bezeichnete pflanzliche Ernährung als ungesund und warf Veganern vor, militant aufzutreten. Nun hat die Tierrechtsorganisation PETA ihn eingeladen, an ihrem Programm Veganstart teilzunehmen.

Seine Aussagen machte Hoeneß bei Antenne Bayern, wo er behauptete, vegane Ernährung führe langfristig zu Krankheiten. Zudem bezeichnete er vegane Aktivisten als aggressiv. Seine Kommentare kommen trotz eigener gesundheitlicher Probleme, darunter Bluthochdruck und frühere Herzbehandlungen.

Der Unternehmer ist Inhaber von HoWe Wurstwaren, einer Wurstfabrik, die heute von seinen Kindern geführt wird. Seine Haltung steht im Widerspruch zu wachsenden wissenschaftlichen Erkenntnissen, die Fleisch- und Milchprodukte mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 in Verbindung bringen. Bereits 2014 hatte der Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle Wurstwaren mit Zigaretten verglichen und vor gesundheitlichen Langzeitfolgen gewarnt.

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Das Veganstart-Programm von PETA motiviert Menschen, sich 30 Tage lang pflanzlich zu ernähren. Die Organisation argumentiert, dass eine ausgewogene vegane Ernährung der Gesundheit, den Tieren und der Umwelt zugutekommt. Immer mehr Menschen steigen auf solche Ernährungsformen um – gestützt durch Studien, die die Risiken fleischlastiger Kost belegen.

Bisher hat Hoeneß nicht auf die Einladung von PETA reagiert. Seine Kritik an Veganismus steht im Kontrast zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über ernährungsbedingte Krankheiten. Die Debatte spiegelt einen größeren Wandel im Essverhalten wider, bei dem pflanzliche Alternativen aus gesundheitlichen und ethischen Gründen an Beliebtheit gewinnen.

Quelle