15 May 2026, 18:33

Vom Taxidepot zur Poker-Legende: Wie Angela Rogan zwei Welten vereint

Plakat mit "The Irish Poker Club" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem dünnen schwarzen Rand, mit einer bunten Kleeblatt-Illustration.

Vom Taxidepot zur Poker-Legende: Wie Angela Rogan zwei Welten vereint

Angela Rogan hielt erstmals mit elf Jahren ein Pokerblatt in der Hand – in einem Taxidepot in Belfast. Schon als Teenager saß sie regelmäßig am Tisch, vier Abende die Woche. Jahrzehnte später vereint sie heute eine Karriere als Universitätsdozentin mit ihrer Rückkehr zum Turnpierpoker – und ihr Sohn folgt ihren Spuren.

In ihren frühen Pokerjahren bewegte sich Rogan in einer von Männern dominierten Szene. Vor dem Pokerboom war sie oft die einzige Frau im Raum. Trotzdem spielte sie weiter, selbst während sie vier Kinder unter fünf Jahren großzog und zu Turnieren reiste.

Nach einer Pause am Pokertisch widmete sie sich der Bildung. Sie erwarb einen Bachelor-, einen Masterabschluss und promovierte, bevor sie als Dozentin an die Queen’s University Belfast wechselte. Dort unterrichtet sie Kriminologie, Soziologie, Medizinrecht und statistische Analyse.

Ihre Leidenschaft für Poker erlosch jedoch nie. Angelockt von den erschwinglichen Buy-ins und der lockeren Atmosphäre der PartyPoker Tour, feierte Rogan ein erfolgreiches Comeback. Sie gewann das Ladies Event in Malta und führte das Mini Main Event in Madrid an. Seit ihrer Rückkehr hat sie bereits über 10.000 Pfund an Turniergewinnen eingespielt.

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Auch ihr 18-jähriger Sohn hat sich dem Spiel verschrieben. Unter ihrer Anleitung belegte er bei seinem ersten Irish Poker Tour-Event den sechsten Platz und nahm 3.500 Pfund mit nach Hause.

Rogans Geschichte spannt sich über Jahrzehnte – vom Taxidepot in Belfast über universitäre Hörsäle bis zurück an den Pokertisch. Ihre jüngsten Erfolge und der frühe Triumph ihres Sohnes zeigen: Poker bleibt eine Familiensache. Mit ihrer akademischen Laufbahn und wachsenden Turniererfolgen bewegt sie sich weiterhin zwischen zwei völlig unterschiedlichen Welten.

Quelle