18 April 2026, 00:33

Warendorfer Stadtrat lehnt Straßen-Umbenennung wegen Kosten und Anwohner-Protesten ab

Schwarzes und weißes Foto von Charlottenburg, Deutschland, das eine Stadtstraße mit Gebäuden, Straßenlaternen, Lampen, Namensschildern, Kraftfahrzeugen, Fußgängern, Gittern und einem klaren Himmel zeigt.

Warendorfer Stadtrat lehnt Straßen-Umbenennung wegen Kosten und Anwohner-Protesten ab

Der Stadtrat von Warendorf hat beschlossen, die Namen von drei Straßen beizubehalten, nachdem ein Antrag auf Umbenennung abgelehnt wurde. Die Entscheidung folgt einer Empfehlung eines Bürgergremiums, stieß jedoch auf Widerstand – vor allem wegen finanzieller Bedenken. Auch die Meinung der Anwohner spielte bei der endgültigen Entscheidung eine zentrale Rolle.

Die betroffenen Straßen – Wagenfeldstraße, Agnes-Miegel-Weg und Heinrich-Tenhumberg-Straße – werden ihre bisherigen Namen behalten. Zudem bleibt eine Tafel mit einem Zitat von Agnes Miegel am Rathaus erhalten. Als Hauptgrund für die Ablehnung nannte der Rat die Kosten von 5.700 Euro für die Erneuerung der Straßenschilder.

Wie Ratsmitglied André Wenning erläuterte, hätten die Wünsche der Anwohner das Ergebnis maßgeblich geprägt. Reinhold Schoppmann vom Bürgerbündnis kritisierte die Entscheidung jedoch scharf: Sie vernachlässige die weiteren Belange der Gemeinschaft.

Alternative Vorschläge, etwa die Anbringung eines Zitats des Warendorfer Autors Paul Schallück auf den Schildern, wurden ebenfalls verworfen. Die Ratsmehrheit lehnte solche Kompromisslösungen ab, sodass die Straßennamen unverändert bleiben.

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Damit gibt es vorerst keine Änderungen an den drei Straßen oder ihrer Beschilderung. Der Fokus des Rates auf Kosten und Anwohnerinteressen hat die Angelegenheit vorerst vom Tisch genommen. Die bestehende Tafel und die Straßennamen bleiben wie sie sind.

Quelle