Wiesbaden bleibt Vorreiter als Fairtrade-Stadt mit langjährigem Engagement
Laila BienWiesbaden bleibt Vorreiter als Fairtrade-Stadt mit langjährigem Engagement
Wiesbaden trägt seit über einem Jahrzehnt den Titel "Fairtrade-Stadt". Die hessische Landeshauptstadt erhielt die Auszeichnung erstmals 2012 und hat sie seitdem dreimal erfolgreich verlängert. Lokale Verantwortliche setzen sich weiterhin für fairen Handel ein und machen auf globale Ungerechtigkeiten aufmerksam.
Die Stadt schloss sich der Fairtrade-Bewegung an, nachdem sie die strengen Kriterien von TransFair erfüllt hatte. Viele Kommunen in Deutschland sind seitdem ähnliche Wege gegangen. In Wiesbadener Geschäften gibt es mittlerweile ein breites Sortiment zertifizierter Waren – von Kaffee, Tee und Schokolade über Reis und Rosen bis hin zu Textilien.
Im Februar 2022 verteilte Oberbürgermeister Dr. Oliver Franz an Valentinstag fair gehandelte Rosen und Schokolade. Mit dieser Aktion unterstrich die Stadt ihr anhaltendes Engagement für ethische Produktionsbedingungen. Schon zwei Jahre zuvor, 2020, hatte Wiesbaden alle Voraussetzungen erfüllt, um die Zertifizierung zu behalten.
Wiesbaden ist Teil eines weit größeren Netzwerks: Über 2.000 Städte in 36 Ländern gehören mittlerweile zur weltweiten Initiative "Fairtrade Towns". Oberbürgermeister Franz betont immer wieder den Stolz auf die Vorbildrolle der Stadt, die für Fairness und Verantwortung stehe.
Durch das langfristige Engagement bleibt fairer Handel in Wiesbaden ein zentrales Anliegen. Einzelhändler erweitern kontinuierlich ihr Angebot an ethisch produzierten Waren, während die Stadtverwaltung die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema stärkt. Die wiederholte Zertifizierung bestätigt das anhaltende Bekenntnis Wiesbadens zur Unterstützung von Produzenten weltweit.






