Wiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft mit kreativen Köpfen und Kindern
Raphaela HermighausenWiesbaden plant lebenswerte Stadt der Zukunft mit kreativen Köpfen und Kindern
Wiesbaden veranstaltet Visuelle Utopien für eine lebenswerte Stadt am 30. April 2026
Bei der kostenlosen Veranstaltung kommen Studierende, Künstler:innen und Entscheidungsträger:innen zusammen, um städtische Räume neu zu denken. Im Mittelpunkt stehen dabei Spielbereiche, Grünflächen und die Verkehrsentlastung in Wohnvierteln.
Das partizipative Projekt wird vom Amt für Soziale Arbeit im Rahmen der World Design Capital 2026 organisiert. Studierende präsentieren ihre Entwürfe, Fotografien und Visionen für ihre Nachbarschaften. Ihre Arbeiten unterstreichen die Forderung nach mehr Spielmöglichkeiten, begrünten Straßen und weniger Autos.
Der Künstler Jan Kamensky zeigt einen Film, der die aktuelle Gestaltung rund um die Ringkirche hinterfragt. Das Werk regt dazu an, die Zukunft der Stadt anders zu denken. Nach den Präsentationen folgt eine Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aus Politik, Kirche und Stadtplanung.
Die Ergebnisse der Veranstaltung bleiben mehrere Monate im WerkRaum in der Langgasse ausgestellt. Das Projekt zielt darauf ab, durch kreative Zusammenarbeit Ideen in der Region zu vernetzen.
Die Veranstaltung bietet Kindern eine Plattform, um ihre Stimmen in die Stadtplanung einzubringen. Ihre Vorschläge und künstlerischen Beiträge werden von Entscheidungsträger:innen geprüft. Die Ausstellung im WerkRaum hält die Diskussion auch über den 30. April hinaus lebendig.






