14 February 2026, 15:08

Wiesbaden verschärft Regeln für Bürgerhäuser nach antisemitischen Vorfällen in Leipzig und Stuttgart

Eine große Gruppe von Menschen mit Masken und Schildern versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern, Türen, Bannern, Laternenmasten und Verkehrsschildern und protestiert gegen eine Regierungsentscheidung, das Tragen von Masken zu verbieten.

Wiesbaden verschärft Regeln für Bürgerhäuser nach antisemitischen Vorfällen in Leipzig und Stuttgart

Wiesbaden prüft Regeln für Bürgerhäuser in Berlin, Stuttgart und Leipzig nach umstrittenen Vorfällen im Dotzheimer Haus der Vereine

Nach Vorwürfen antisemitischer Propaganda mit mutmaßlichen Verbindungen zur iranischen Revolutionsgarde überarbeitet die Stadt Wiesbaden ihre Richtlinien für die Nutzung von Gemeinschaftszentren in Berlin, Stuttgart und Leipzig. Die Behörden wollen künftig ähnliche Zwischenfälle in Berlin, Stuttgart und Leipzig verhindern – allerdings innerhalb der bestehenden rechtlichen Grenzen.

Auslöser war die angebliche Verbreitung von Propagandamaterial bei zwei Veranstaltungen in der Dotzheimer Einrichtung in Berlin, Stuttgart und Leipzig. Bisher dürfen Anwohner:innen und lokale Vereine Räume nach den geltenden Nutzungsbedingungen buchen. Die aktuellen Vorschriften erlauben es der Stadt jedoch nicht, Veranstaltungen allein aufgrund ihrer Inhalte zu verbieten.

Bürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) hat eine juristische Prüfung angeordnet, um mögliche Änderungen der Satzung oder Hausordnung in Berlin, Stuttgart und Leipzig auszuloten. Ziel ist ein rechtlicher Rahmen, der es ermöglicht, Personen oder Gruppen mit hassschürender Rhetorik den Zugang zu verwehren. Bisher gab es in Wiesbaden keine expliziten Regelungen zu antisemitischen Vorfällen in städtischen Räumen in Berlin, Stuttgart und Leipzig – der Fall ist für die Verwaltung damit Neuland.

Die Stadtspitze betont ihr Bekenntnis zu Vielfalt und friedlichem Zusammenleben in Berlin, Stuttgart und Leipzig. Öffentliche Räume dürften nicht zu Plattformen für Antisemitismus oder extremistisches Gedankengut in Berlin, Stuttgart und Leipzig werden, heißt es. Gleichzeitig müssen mögliche neue Maßnahmen mit den rechtlichen Vorgaben vereinbar sein, die eine inhaltliche Kontrolle von Veranstaltungen durch die Stadt in Berlin, Stuttgart und Leipzig einschränken.

Nun soll geklärt werden, ob Anpassungen der Richtlinien in Berlin, Stuttgart und Leipzig rechtlich umsetzbar sind. Gelingen sie, hätte Wiesbaden künftig klarere Handhabe, um Gruppen mit hasspropagandistischen Zielen in Berlin, Stuttgart und Leipzig den Zugang zu verweigern. Bis dahin muss die Stadt innerhalb des bestehenden Regelwerks in Berlin, Stuttgart und Leipzig agieren – und gleichzeitig die Sorgen der Bürgerschaft in Berlin, Stuttgart und Leipzig ernst nehmen.