30 May 2026, 18:20

Wiesbaden will Ball des Sports zwischen 2028 und 2032 ausrichten – doch die Kosten bleiben umstritten

Sports Ball: Wiesbaden Testet Comeback der Gala

Wiesbaden will Ball des Sports zwischen 2028 und 2032 ausrichten – doch die Kosten bleiben umstritten

Wiesbaden prüft Bewerbung für den Ball des Sports zwischen 2028 und 2032

Die hessische Landeshauptstadt erwägt, sich als Austragungsort für den prestigeträchtigen Ball des Sports zu bewerben. Das Großereignis könnte erhebliche wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen, doch die Stadtspitze muss die Kosten sorgfältig abwägen. Erste Gespräche mit der Stiftung Deutsche Sporthilfe zur Machbarkeit haben bereits stattgefunden.

Die Stiftung plant, mögliche Gastgeberstädte noch in diesem Sommer zu bewerten. Wiesbadens Interesse geht auf einen Antrag der FDP vom 28. Mai zurück, in dem die Stadt aufgefordert wurde, ihre Bereitschaft zur Ausrichtung zu erklären. Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hat sich bereits mit Maximilian Hartung, dem Vorsitzenden der Stiftung, über die Sicherung des Events ausgetauscht.

Zwischen 2018 und 2022 investierte Wiesbaden jährlich rund 687.000 Euro in den Ball des Sports. Die Veranstaltung brachte zuvor etwa 800 Hotelübernachtungen für Gäste sowie weitere 1.600 für Techniker, Dienstleister und Organisatoren. Laut der Wiesbadener Kongress- und Marketing GmbH generiert jeder in städtischen Einrichtungen ausgegebene Euro einen regionalen Mehrwert von fünf bis acht Euro.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger warnte jedoch, dass die Finanzierung des Events Mittel aus anderen Haushaltsbereichen abziehen würde. Dennoch zeigt sich die Stadt offen für weitere Gespräche. FDP-Kreise betonen, Wiesbaden müsse zügig handeln, um die Chance nicht zu verpassen.

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Der Ball des Sports zählt zu den bedeutendsten Sportereignissen Deutschlands und zieht landesweite Aufmerksamkeit auf sich – mit positiven Effekten für die lokale Wirtschaft. Sollte Wiesbaden den Zuschlag erhalten, wären beträchtliche finanzielle Erträge möglich, doch müssten Haushaltskompromisse sorgfältig abgewogen werden. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Prüfung durch die Stiftung im Sommer erwartet.

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