15 May 2026, 18:33

Wolfsburg plant Millionen-Neubau für marode Sportanlagen in Detmerode

Großer Hallensportplatz mit Holzboden, blauen und gelben Sitzplätzen, Geländern, Treppen zum Sitzbereich, Wandbildschirmen, Deckenleuchten und einigen Menschen.

Wolfsburg plant Millionen-Neubau für marode Sportanlagen in Detmerode

Wolfsburg plant neuen Sozialtrakt für Sportanlagen der Detmeroder Schulen

Wolfsburg hat Pläne für einen neuen Sozialtrakt an den Sportanlagen vorgestellt, die von der Bunten Grundschule Detmerode und der Berufsschule BBS III Anne-Marie Tausch gemeinsam genutzt werden. Das Projekt wird notwendig, nachdem an dem bestehenden Bau aus dem Jahr 1967 schwere strukturelle Mängel festgestellt wurden, die eine Sanierung unwirtschaftlich machen. Der Stadtrat wird über den mit 4,34 Millionen Euro veranschlagten Vorschlag auf seiner Sitzung am 17. Juni entscheiden.

Bei Renovierungsarbeiten waren gravierende Stabilitätsprobleme im Altbau aufgedeckt worden. Fachleute kamen zu dem Schluss, dass eine Instandsetzung des bisherigen Sozialtrakts weder praktikabel noch kosteneffizient sei. Die Stadt setzt stattdessen auf einen kompletten Neubau, der moderne Standards in puncto Barrierefreiheit und Energieeffizienz erfüllt.

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Der neue Trakt wird über modernisierte Umkleideräume, sanitäre Einrichtungen und Personalbereiche verfügen. Auch die Außenanlagen werden umgestaltet, darunter die Verlegung der Hochsprunganlage, um die barrierefreie Zugänglichkeit zu verbessern. Baubeginn ist für den Herbst 2026 geplant; die Fertigstellung des Gebäudes wird für Ende 2027 erwartet, die Außenarbeiten sollen Anfang 2028 abgeschlossen sein.

Bürgermeister Dennis Weilmann betonte die Bedeutung von Sporthallen über den reinen Trainingsbetrieb hinaus. Sie seien unverzichtbare Begegnungsstätten für Schulen, Vereine und Anwohnerinnen und Anwohner.

Sollte der Stadtrat dem Vorhaben zustimmen, ersetzt das 4,34-Millionen-Projekt den veralteten Bau von 1967 durch eine vollmodernisierte Anlage. Der neue Sozialtrakt kommt sowohl den Schulen als auch der gesamten Nachbarschaft zugute und bietet verbesserte Ausstattung und Barrierefreiheit. Die Entscheidung des Rates am 17. Juni wird zeigen, ob das Projekt wie geplant umgesetzt wird.

Quelle