25 April 2026, 16:27

Zufit Simon erhält Lebenswerk-Preis nach jahrzehntelanger Tanzrevolution

Ein Buchumschlag mit einer lebendigen Illustration einer Gruppe tanzender Frauen in synchronisierten Posen.

Zufit Simon erhält Lebenswerk-Preis nach jahrzehntelanger Tanzrevolution

Die Choreografin Zufit Simon hat erneut einen bedeutenden Preis für ihre mutigen und körperbetonten Tanzarbeiten erhalten. Die 45-jährige Künstlerin, in Israel geboren, aber seit 25 Jahren in Deutschland ansässig, wurde kürzlich mit dem Best OFF Festival Preis 2024 ausgezeichnet. Ihr jüngstes Stück, The Fight Club, wird bald das Festival in Hannover eröffnen und markiert damit einen weiteren Höhepunkt ihrer Karriere.

Simon begann bereits mit vier Jahren zu tanzen. Später studierte sie Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt. Ihre erste große Anerkennung erhielt sie 2005, als ihr Debüt-Solo fleischlos den dritten Platz als bestes deutsches Tanzsolo bei der euroscene Leipzig belegte.

Im Laufe der Jahre fanden ihre Werke eine Heimat an Spielstätten wie dem LOT Theater in Braunschweig, wo viele ihrer Stücke uraufgeführt wurden. Doch das Theater schloss 2024 nach einer Insolvenz. Trotz Rückschlägen – darunter der Verlust der Konzeptförderung durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur im Jahr 2016 – setzte sie ihre Arbeit fort. Lokale Einrichtungen wie die artblau Tanzwerkstatt von Dietrich Oberländer boten entscheidende Unterstützung und halfen bei der Realisierung ihrer Performances.

2024 gewann Simon den Best OFF Festival Preis für Radical Cheerleading, ein Stück, das Athletik mit politischer Energie verbindet. Ihr neuestes Werk, The Fight Club, rückt nun Kampf und männliche Körperlichkeit in den Fokus. Es wird am 23. April das Best OFF Festival für Independent-Theater in Hannover eröffnen. Ein Jahr später erhielt sie den Tanzpreis München für ihr Lebenswerk – eine Würdigung ihrer jahrzehntelangen innovativen Choreografien.

Simons Karriere reicht von ihren Anfängen als Tänzerin bis zu internationaler Anerkennung, trotz Herausforderungen wie Förderkürzungen und Theaterschließungen. Ihr jüngstes Stück, The Fight Club, eröffnet ein großes Festival, während der Lebenswerk-Preis 2025 ihren anhaltenden Einfluss bestätigt. Die Choreografin bleibt eine prägende Stimme in der deutschen freien Tanzszene.

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