02 May 2026, 14:27

400 Menschen kämpfen am 1. Mai für faire Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Stadtstraße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

400 Menschen kämpfen am 1. Mai für faire Arbeitnehmerrechte und soziale Gerechtigkeit

Rund 400 Menschen versammelten sich am 1. Mai am Kranzplatz, um für Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren und sich für stärkere Schutzmaßnahmen einzusetzen. Die von Gewerkschaften organisierte Veranstaltung verband Erinnerung mit Forderungen nach faireren Arbeitsbedingungen. Rednerinnen und Redner sowie Teilnehmer betonten, wie wichtig es sei, errungene Rechte wie den Achtstundentag zu verteidigen.

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Sascha Schmidt vom DGB eröffnete die Kundgebung mit dem Appell, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stärker in politische Entscheidungen einzubeziehen. Er kritisierte aktuelle Debatten über Kürzungen im Sozialbereich und die Verlängerung der Arbeitszeiten als direkte Angriffe auf die Arbeitnehmerrechte.

Marion Hackenthal, Bezirksvorsitzende der IG BCE, unterstrich in ihrer Rede Schmidts Botschaft. Sie warnte davor, soziale Errungenschaften zurückzudrehen, und verwies auf die wachsende Jobunsicherheit. Die Last trage zunehmend die Arbeiter- und Mittelschicht, argumentierte sie. Beide Rednerinnen und Redner betonten, dass grundlegende Arbeitsrechte wie der Achtstundentag unantastbar bleiben müssten.

Die Veranstaltung beschränkte sich nicht auf den Kranzplatz: Viele Teilnehmer zogen in benachbarte Stadtteile wie Breckenheim, Auringen und Erbenheim weiter. In kleineren Gruppen wurden Diskussionen fortgeführt und politisch engagiert – Organisationen gingen direkt auf die Menschen zu. Trotz der ernsten Themen blieb die Stimmung offen; Kinder spielten, und Transparente zeigten ein breites Spektrum sozialer Anliegen.

Die Kundgebung war zugleich Mahnung und Aufruf zum Handeln: Gewerkschaften und Aktivistinnen und Aktivisten wehrten sich gegen Politik, die sie als schädlich für Arbeitnehmer erachten. Gespräche und Kampagnen zogen sich durch die ganze Stadt – ein Tag, der Solidarität und politisches Engagement vereinte.

Quelle