24 June 2026, 20:18

Alon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslangen Kampf gegen Rassismus

Ministerpr√Äsident Boris Rhein öffnet Alon Meyer das Verdienstkreuz

Alon Meyer erhält Bundesverdienstkreuz für lebenslangen Kampf gegen Rassismus

Alon Meyer erhält das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse für sein langjähriges gesellschaftliches Engagement. Die Auszeichnung würdigt seinen jahrzehntelangen Einsatz gegen Rassismus und Antisemitismus im Sport und darüber hinaus.

Seit Jahren ist Meyer in der jüdischen Gemeinschaft in führender Position aktiv. 2004 trat er dem Rat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt bei, 2015 wurde er Delegierter im Zentralrat der Juden in Deutschland. Sein Engagement bei Makkabi Frankfurt begann bereits früher: Seit 1995 sitzt er im Vorstand, seit 2007 ist er Präsident des Vereins.

2013 übernahm er das Amt des Präsidenten von Makkabi Deutschland, dem mit über 4.000 Mitgliedern größten Landesverband der Organisation. Unter seiner Führung richtete Makkabi Frankfurt 2015 die Europäischen Makkabi-Spiele aus. Im selben Jahr initiierte er die Wanderausstellung „Zwischen Triumph und Verfolgung“, die die Leistungen deutscher jüdischer Sportlerinnen und Sportler würdigt. Die Ausstellung war seitdem in mehr als 40 Städten zu sehen.

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2020 gründete Meyer gemeinsam mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland das Projekt „Zusammen1“, das sich durch Aufklärung und Sensibilisierung gegen Antisemitismus und Diskriminierung im Sport einsetzt.

Das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse ehrt Meyers unermüdliches Engagement für Vielfalt und Erinnerungskultur. Seine Arbeit hat den Sport, die jüdischen Gemeinden und die deutsche Gesellschaft nachhaltig geprägt.

Quelle