Berlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Anton BlochBerlin Recycling Volleys holen zehnte Meisterschaft – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft – nach einem souveränen 3:0 gegen die SVG Lüneburg
Trotz einer durchwachsenen Saison sicherten sich die Berlin Recycling Volleys erneut den Titel. Doch nun stehen große Veränderungen an, während sich der Verein auf die nächste Spielzeit vorbereitet.
Die Saison 2022/23 verlief für die Berliner alles andere als konstant. Dennoch dominierten sie in den Finalspielen und gewannen alle drei Sätze gegen Lüneburg, um den Pokal in die Höhe zu halten.
Abseits des Platzes steht das Team vor einem Umbruch. Interimstrainer Alexandre Leal trat aus dringenden familiären Gründen zurück. Gleichzeitig wird Markus Steuerwald in der nächsten Saison die Helios Volleys Giesen übernehmen, was eine Lücke im Trainerstab hinterlässt.
Auch personell wird sich die Mannschaft verändern: Jake Hanes, Nehemiah Mote, Moritz Reichert und mindestens drei weitere Spieler werden den Verein verlassen. Doch Ruben Schott, Florian Krage-Brewitz und Erik Shoji bleiben dem Team erhalten. Mit Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen wechselt, kommt frisches Talent ins Team.
Geschäftsführer Kaweh Niroomand hat klargestellt: Der Verein dürfe sich die Schwankungen dieser Saison nicht wiederholen.
Mit dem zehnten Titel in Serie im Gepäck konzentrieren sich die Berlin Recycling Volleys nun auf den Neuaufbau. Wichtige Spieler gehen, doch neue Gesichter und zurückkehrende Stars sollen die Lücken füllen. Das Ziel: eine stabilere Leistung in der kommenden Saison.






