22 March 2026, 08:27

Betrügerische Visum-Website: Gießenerin verliert 99 Pfund an Fake-E-Travel-Authorisation

Falscher indischer Visumspass mit einem Frauenfoto und gedrucktem Text und Zahlen.

Betrügerische Visum-Website: Gießenerin verliert 99 Pfund an Fake-E-Travel-Authorisation

Betrügerische Visum-Website: Frau aus dem Landkreis Gießen fällt auf Fake-Portal herein

Eine 42-jährige Frau aus dem Landkreis Gießen ist Anfang April auf eine gefälschte Visum-Website hereingefallen und hat dabei Geld verloren. Betrüger lockten sie dazu, für eine nicht existierende britische Reiseerlaubnis zu zahlen. Der Vorfall zeigt ein wachsendes Problem mit betrügerischen Webseiten, die gezielt Touristen abziehen.

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Die Frau beantragte, was sie für eine offizielle britische Elektronische Reiseerlaubnis (ETA) hielt. Sie lud eine Passseite sowie ein Foto hoch und zahlte eine Gebühr von 99 Pfund. Am nächsten Tag erhielt sie eine Bestätigung über ein angeblich "gültiges Visum", wurde jedoch misstrauisch.

Ihre Antiviren-Software identifizierte die Seite später als Phishing-Seite. Daraufhin sperrte sie umgehend ihre Kreditkarte, um weitere Abbuchungen zu verhindern. Die Polizei bestätigte, dass es sich um eine betrügerische Website handelte, die darauf abzielte, Geld und persönliche Daten zu stehlen.

Das britische ETA-System verlangt von Reisenden vor der Einreise eine digitale Genehmigung. Kriminelle nutzen dies nun aus, indem sie täuschend echte Fake-Seiten erstellen. Behörden haben bisher keine offiziellen Zahlen veröffentlicht, wie viele Menschen seit der Einführung des Systems im April 2024 Opfer solcher Betrügereien geworden sind.

Durch das schnelle Handeln der Frau konnten weitere Verluste verhindert werden, doch das bereits gezahlte Geld erhielt sie nicht zurück. Die Polizei rät Reisenden, vor der Eingabe von Zahlungsdaten die Offizialität von Regierungswebsites zu überprüfen. Nur über das Portal des britischen Innenministeriums werden echte ETAs ausgestellt.

Quelle