Bremer Unternehmen forscht an 6G-Technologie für weltweite Krisenkommunikation
Raphaela HermighausenBremer Unternehmen forscht an 6G-Technologie für weltweite Krisenkommunikation
MediaMobil Communication GmbH mit Sitz in Bremen spezialisiert sich auf Satelliten-Breitband für abgelegene und unterversorgte Regionen. Das Unternehmen entwickelt zudem mobile Bodenstationen, die im Krisenfall die Kommunikation sichern. Nun erweitert es sein Portfolio durch ein großes Forschungsvorhaben im Bereich der Mobilfunktechnologie der nächsten Generation.
Das Unternehmen stellt dort essenzielle Verbindungen bereit, wo herkömmliche Infrastruktur an ihre Grenzen stößt. Zu den Dienstleistungen zählen E-Mail-Hosting, sichere Serverlösungen, Videokonferenzen und Cybersecurity-Angebote. Behörden und Rettungskräfte setzen auf die tragbaren TETRA-Basisstationen von MediaMobil, die über Satellit betrieben werden und selbst in Katastrophenfällen die Kommunikation aufrechterhalten.
Um eine zuverlässige Versorgung zu gewährleisten, betreibt das Unternehmen weltweit mehrere Bodenstationen. Diese Anlagen sorgen auch unter schwierigsten Bedingungen für eine unterbrechungsfreie Datenübertragung. Über das kommerzielle Geschäft hinaus ist MediaMobil fest in Bremens Innovationsnetzwerk verankert und arbeitet eng mit lokalen Partnern wie dem Satellitenhersteller OHB und der European Spaceport Alliance zusammen.
Darüber hinaus spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle im Forschungsprojekt 6G-Coverage. Die mit 9,5 Millionen Euro dotierte Initiative vereint Industrieführer und wissenschaftliche Einrichtungen, darunter die Universität Bremen. Gemeinsam entwickeln sie die Grundlagen für die 6G-Technologie, um die mobilen Kommunikationsmöglichkeiten über die heutigen Grenzen hinaus auszubauen.
Die Satellitenlösungen von MediaMobil schließen entscheidende Lücken in den globalen Kommunikationsnetzen. Mit der laufenden 6G-Forschung und starken regionalen Partnerschaften festigt das Unternehmen seine Position sowohl in der Notfallkommunikation als auch beim Aufbau zukünftiger Mobilfunkinfrastrukturen. Das Projektbudget von 9,5 Millionen Euro unterstreicht das Ausmaß der Investitionen in die Connectivity der nächsten Generation.






