Caritas Fulda übergibt sechstes Fahrzeug an ukrainische Partner im vierten Kriegsjahr
Laila BienCaritas Fulda übergibt sechstes Fahrzeug an ukrainische Partner im vierten Kriegsjahr
Eine Delegation der Caritas Iwano-Frankivsk aus der Westukraine hat kürzlich die Diözesan-Caritas Fulda besucht. Während ihres Aufenthalts erhielten sie von deutschen Partnern ein sechstes Fahrzeug und nahmen an Treffen teil, um die Zusammenarbeit zu vertiefen. Der Besuch unterstrich die anhaltende Unterstützung, während der Krieg in der Ukraine in sein viertes Jahr geht.
Seit dem russischen Überfall im Februar 2022 hat das Bistum Fulda über 1,2 Millionen Euro an Hilfsgeldern für die Caritas Iwano-Frankivsk bereitgestellt. Dazu zählen 22 geförderte Projekte sowie sechs Fahrzeuge, die allesamt der ukrainischen Zivilbevölkerung zugutekommen. Die jüngste Übergabe – ein behindertengerechter Kleinbus der Caritas Main-Kinzig – wurde von Ann-Katrin Jehn und Kristina Trupp aus dem Marketing- und Kommunikationsteam Fuldas organisiert.
Die Delegation besuchte zudem lokale Einrichtungen und nahm am jährlichen Empfang des Caritasverbandes Hessen teil. Prälat Christof Steinert betonte die Notwendigkeit anhaltender Solidarität, sowohl durch praktische Hilfe als auch durch Gebet. Er verwies auf die harte Realität, mit der die Ukrainer konfrontiert sind: unerbittliche Drohnenangriffe, Trauma und ein verheerender Winter.
Die Fahrzeuge sind im Dauereinsatz und versorgen Gemeinden in der gesamten Ukraine. Sie stehen als sichtbares Zeichen der Partnerschaft zwischen den beiden Caritas-Organisationen.
Die Ukrainer haben dem Bistum Fulda tiefen Dank für die Unterstützung ausgesprochen. Der Besuch der Delegation festigte die Bindung zwischen den beiden Regionen, während die Folgen des Krieges weiter zunehmen. Hilfsmaßnahmen – von Fahrzeugen bis zu finanzieller Unterstützung – leisten weiterhin lebenswichtige Nothilfe inmitten des anhaltenden Konflikts.






