Deutsch-israelischer Jugendaustausch stärkt Freundschaft in Rödermark durch Kultur und Dialog
Frieder LachmannDeutsch-israelischer Jugendaustausch stärkt Freundschaft in Rödermark durch Kultur und Dialog
Deutsch-israelischer Jugendaustausch fördert Verständigung in Rödermark
Kürzlich brachte ein deutsch-israelischer Jugendaustausch in Rödermark 20 junge Menschen zusammen. Organisiert von örtlichen Pfadfindergruppen, stand die einwöchige Veranstaltung im Zeichen von Freundschaft und gegenseitigem Respekt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus beiden Ländern nahmen an gemeinsamen Aktivitäten und Gesprächen teil.
Elf deutsche Gastgeber und neun israelische Gäste im Alter von 15 bis 22 Jahren verbrachten eine Woche damit, Kultur und Dialog zu erkunden. Das Programm umfasste eine Kanutour auf der Lahn, eine Führung durch die Frankfurter Innenstadt und einen Besuch im Jüdischen Museum. Ein gemütliches Grillen und gemeinsames Singen auf dem Gelände der Freien Evangelischen Gemeinde (FeG) in Ober-Roden rundete den Austausch mit einer lockeren, geselligen Note ab.
Die Initiative wurde von Pfadfindern der FeG Rödermark sowie christlichen Pfadfindergruppen aus Dreieich und Langen getragen. Antje Grimberg von der Abteilung "Jugendförderung und Frühe Hilfen" betonte den Wert direkter Gespräche und gemeinsamer Erlebnisse für den Aufbau von Vertrauen. Persönliche Begegnungen, so Grimberg, helfen, Vorurteile abzubauen und ein nachhaltiges Verständnis zu schaffen.
Auch lokale Politiker unterstützten das Projekt. Carsten Müller, Kreistagsabgeordneter, und Thomas Mörsorf, Leiter des Amts für Kultur, Heimat und Europa, trafen die israelischen Gäste und informierten sich über die Ziele des Austauschs. Mörsorf verwies darauf, dass die Nell-Breuning-Schule in Rödermark bereits seit Langem in deutsch-israelischen Initiativen aktiv ist – ein Zeichen für das Engagement der Stadt im Bereich interkultureller Dialoge.
Der Austausch bot jungen Menschen eine Plattform, um sich durch Aktivitäten und offene Gespräche zu vernetzen. Die Organisatoren hoffen, dass die Erfahrung die Verbindungen zwischen den Gemeinschaften festigt. Künftige Kooperationen könnten auf den in dieser Woche geknüpften Kontakten aufbauen.






