Hessens Polizei startet "Crashkurs" gegen jugendliche Verkehrsunfälle
Anton BlochHessens Polizei startet "Crashkurs" gegen jugendliche Verkehrsunfälle
Die hessische Polizei hat eine neue Verkehrssicherheitsinitiative mit dem Namen "Crashkurs" ins Leben gerufen, um junge und unerfahrene Fahrende für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Im Rahmen des Programms berichten Einsatzkräfte aus ihrem Alltag und schildern reale Unfallereignisse – mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler noch vor dem Führerscheinerwerb aufzuklären.
Am 13. Februar 2023 fand ein "Crashkurs" an der Theo-Koch-Schule in Grünberg statt. Rund 120 Oberstufenschüler nahmen an der Veranstaltung teil, die auch Workshops zur Verkehrssicherheit umfasste. Mit dabei waren Staatssekretär Martin Rößler und der Präsident der hessischen Polizei, Torsten Krückemeier, die ihre Unterstützung für die Initiative bekundeten.
Während der Veranstaltung berichteten Rettungskräfte – darunter Feuerwehrleute, Notfallsanitäter, Krankenhauspersonal, Notfallseelsorger und Bestatter – über die Folgen von Verkehrsunfällen. Ihre Schilderungen machten deutlich, wie ein einziger Fehler am Steuer das Leben für immer verändern kann. Rößler lobte die Wirkung des Programms und kündigte an, es 2023 auf weitere Schulen auszuweiten.
Eine vorherige Veranstaltung an der Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar hatte bereits etwa 140 Teilnehmende angezogen und zeigt das wachsende Interesse. Schulen, die einen "Crashkurs" ausrichten möchten, können sich unter [email protected] informieren.
Das "Crashkurs"-Programm erreicht weiterhin Schülerinnen und Schüler in ganz Hessen und vermittelt ihnen ungeschönkte Einblicke in die Risiken rücksichtslosen Fahrens. Mit der geplanten Ausweitung hoffen Polizei und Rettungskräfte, durch bessere Vorbereitung junger Fahrender die Unfallzahlen zu senken – noch bevor sie sich ans Steuer setzen.






