Die Linke setzt in Braunschweig auf junge Kandidaten für progressive Kommunalpolitik
Frieder LachmannDie Linke setzt in Braunschweig auf junge Kandidaten für progressive Kommunalpolitik
Die Linke in Braunschweig hat ihre Kandidaten für die kommenden Kommunalwahlen am 13. September nominiert. Die 30-jährige Leonie Bartsch tritt als Oberbürgermeisterkandidatin an, während der 33-jährige Marcus Winkler für den Wahlkreis Westlicher Ring kandidiert. Beide setzen sich für eine stärkere progressive Politik in der Stadt ein.
Bartsch wurde am Samstag auf der Parteiversammlung einstimmig gewählt. Sie ist die einzige Frau im Rennen um das Oberbürgermeisteramt und möchte allen Frauen in Braunschweig eine politische Alternative bieten. Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs steht bezahlbarer Wohnraum: Sie plant, den öffentlichen und genossenschaftlichen Wohnungsbau auszubauen, um die Mieten zu senken.
Winkler, von Beruf Elektriker, ist Spitzenkandidat für den Wahlkreis Westlicher Ring. Sein Hauptanliegen ist soziale Gerechtigkeit – er lehnt alle Maßnahmen ab, die die Chancengleichheit in der Stadt verringern. Der 33-Jährige fordert zudem, dass die Kommune eingreift, wenn Privatisierungen die Bürger belasten.
Aktuell stellt Die Linke zwei Sitze im Braunschweiger Stadtrat. Bartsch hofft, das Wahlergebnis der Partei zu verbessern und der Stadt eine stärkere progressive Stimme zu verleihen.
Beide Kandidaten werden sich im Wahlkampf für Themen wie bezahlbares Wohnen und soziale Fairness einsetzen. Die Wahlen am 13. September werden zeigen, ob ihre Politik in Braunschweig auf breitere Zustimmung stößt. Mit diesen Nominierungen will Die Linke ihren Einfluss in der Kommunalpolitik ausbauen.






