Dietzenbach und Rödermark modernisieren gemeinsamen Radweg für mehr Sicherheit
Frieder LachmannDietzenbach und Rödermark modernisieren gemeinsamen Radweg für mehr Sicherheit
Dietzenbach und Rödermark einig: Radweg zwischen den Städten wird aufgewertet
Die Städte Dietzenbach und Rödermark haben sich auf eine Modernisierung einer wichtigen Radverbindung zwischen den beiden Kommunen geeinigt. Das Projekt sieht die Verbesserung eines Abschnitts des Eulerwegs vor, der südlich der stark befahrenen Kreisstraße K174 in Höhe des Stadtteils Waldacker verläuft. Laut Angaben der Verantwortlichen kommen die Änderungen sowohl Pendlerinnen und Pendlern als auch Freizeitradlerinnen und -radlern zugute.
Bürgermeister Dr. Dieter Lang (Dietzenbach) und Jörg Rotter (Rödermark) unterzeichneten eine Vereinbarung zur Umsetzung des Vorhabens. Die Pläne wurden in einer jüngsten Sitzung finalisiert und erhielten damit grünes Licht für die Baumaßnahmen. Rotter betonte die Bedeutung der Strecke für beide Gemeinden, während Lang die erhöhte Sicherheit für alle Radfahrenden hervorhob.
Zu den konkreten Verbesserungen zählen die Sanierung der Wegoberfläche sowie der Einbau einer neuen Querungshilfe an der vielbefahrenen K174. Michael Erzberger, Radverkehrsbeauftragter der Stadt Dietzenbach, wies auf die Funktion der Route als zentrale Pendlerverbindung in Richtung Offenbach hin. Parallel treibt die Stadt weitere Radprojekte voran, darunter die Aufwertung der Landesstraße 3001 sowie die Beteiligung am Ausbau der Radschnellverbindung FRM9.
Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2026 beginnen und noch im selben Jahr abgeschlossen werden. Bis 2025 werden Planung und Genehmigungsverfahren finalisiert, um den Zeitplan einzuhalten.
Die aufgewertete Strecke wird künftig eine komfortablere und sichere Verbindung zwischen Rödermark und Dietzenbach bieten. Radfahrende, die den Weg für Beruf oder Freizeit nutzen, profitieren von der verbesserten Oberfläche und den neuen Querungsmöglichkeiten. Das Projekt steht im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, die Radinfrastruktur in der Region weiter auszubauen.