Dortmunder Polizei blitzt Hunderte Raser während des WM-Spiels
Raphaela HermighausenDortmunder Polizei blitzt Hunderte Raser während des WM-Spiels
Dortmunder Polizei geht während des WM-Spiels gegen Rasen hin
Während des Weltmeisterschaftsspiels hat die Dortmunder Polizei konsequent gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorgegangen. Beamte richteten im gesamten Stadtgebiet stationäre und mobile Blitzer ein. Dabei wurden Hunderte von Verstößen registriert – einige Fahrer müssen nun mit empfindlichen Strafen rechnen.
Acht stationäre Geschwindigkeitsmessanlagen erfassten insgesamt 500 Verstöße. Davon fuhren 341 Fahrzeuge auf der Ruhrallee in Höhe der Deutschen-Bahn-Brücke schneller als die erlaubten 60 km/h. Zwei mobile Blitzer erkannten zusätzlich 159 Verstöße, darunter einen Fahrer, der in einer 50er-Zone mit 117 km/h unterwegs war.
Ein 22-jähriger Dortmunder wurde mit 67 km/h in einer 30er-Zone gestoppt. Insgesamt wurden neun schwere Tempodelikte dokumentiert, bei denen zwei Autofahrer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Der Kommunale Ordnungsdienst verhängte zudem 15 Bußgelder wegen Lärmverstößen.
Nach dem WM-Sieg der deutschen Mannschaft nahm der Verkehr deutlich zu, was zu Staus zwischen Burgtor und Neutor führte. Die Behörden leiteten 18 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen das Immissionsschutzgesetz und die Straßenverkehrsordnung ein.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich auch während Feierlichkeiten an die Verkehrsregeln zu halten. Die Kontrollen zielten insbesondere auf rücksichtsloses Rasen und andere Verstöße ab. Gegen die ermittelten Verkehrssünder werden nun Strafen und rechtliche Konsequenzen eingeleitet.






