14 April 2026, 02:28

Ein Monat voller Aktionen: Landkreis Aschaffenburg feiert Frauentag 2026 mit roter Bank und Kulturprogramm

Plakat für die Feier des Team Redstone zum Internationalen Frauentag mit einer Frau, die eine "Gleichstellung der Frau"-Fahne hält, Logos und Veranstaltungdetails.

Ein Monat voller Aktionen: Landkreis Aschaffenburg feiert Frauentag 2026 mit roter Bank und Kulturprogramm

Landkreis Aschaffenburg feierte Internationalen Frauentag 2026 mit monatelanger Kampagne

Mit einer ganzmonatigen Aktionsreihe beging der Landkreis Aschaffenburg im März 2026 den Internationalen Frauentag – ein Programm, das Errungenschaften würdigte und gleichzeitig auf anhaltende Herausforderungen aufmerksam machte. Organisiert vom Amt für Chancengleichheit, umfasste die Initiative Diskussionsrunden, kulturelle Veranstaltungen sowie die Aufstellung einer neuen roten Bank. Zeitgleich jährte sich zum 40. Mal das Aschaffenburger Frauenhören, das am 20. März im Landratsamt stattfand.

Unter dem Motto "Rund um den Internationalen Frauentag" erstreckte sich die Kampagne über den gesamten März. Das vielseitige Programm bot öffentliche Veranstaltungen wie eine Vernissage, ein Benefizkonzert und einen feministischen Literaturabend. Letzterer, in Kooperation mit benachbarten Landkreisen und einer Stadt veranstaltet, zog 55 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, die sich zu Lesungen und Gesprächen zusammenfanden.

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Ein zentrales Element der Kampagne war die Installation einer roten Bank im Bürgerpark Ringheim in Großostheim. Damit erhöhte sich die Zahl dieser symbolträchtigen Sitzgelegenheiten im Landkreis auf zehn. Jede von ihnen steht als sichtbares Mahnmal gegen häusliche und sexualisierte Gewalt an Frauen und ermutigt gleichzeitig Passantinnen und Passanten, Betroffenen Unterstützung anzubieten.

Soziale Medien spielten eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung der Kampagnenbotschaften. Themen wie Sexismus, Entgeltgleichheit und die gerechte Verteilung von Care-Arbeit wurden online aufgegriffen und erreichten so ein breiteres Publikum. Das Frauenhören am 20. März blickte unterdessen auf vier Jahrzehnte engagierter Gleichstellungsarbeit zurück. Die von Caroline Ruck mitmoderierte Veranstaltung würdigte vergangene Erfolge und bekräftigte das Bekenntnis zu künftigen Vorhaben für mehr Gleichberechtigung.

Der Internationale Frauentag selbst, 1910 von Clara Zetkin initiiert, bildete einen Schwerpunkt der Kampagne. Zwar wurden die Fortschritte der Frauenrechte im letzten Jahrhundert gewürdigt, doch betonten die Veranstalterinnen und Veranstalter, dass volle Gleichstellung noch immer ausstehe. Eine Filmdiskussion und eine Lesung vertieften diese Themen und regten in der Bevölkerung zu einem lebendigen Austausch an.

Die Kampagne 2026 hinterließ im Landkreis sichtbare und kulturelle Spuren: Die zehnte rote Bank steht nun als dauerhaftes Symbol gegen Gewalt, während die Veranstaltungen die öffentliche Debatte über Geschlechtergerechtigkeit belebten. Die Organisatorinnen und Organisatoren verzeichneten eine starke Beteiligung – ein Zeichen für das anhaltende Interesse der Gemeinschaft an feministischen Themen und gemeinsamem Handeln.

Quelle