Energie Cottbus kämpft mit Personalnot gegen Duisburg um Aufstiegschancen
Frieder LachmannEnergie Cottbus kämpft mit Personalnot gegen Duisburg um Aufstiegschancen
Energie Cottbus geht mit personellen Sorgen in das entscheidende 3.-Liga-Spiel gegen MSV Duisburg
Der Tabellenzweite könnte mit einem Sieg den Vorsprung auf einen direkten Konkurrenten im Aufstiegskampf ausbauen. Doch Verletzungen, Sperren und Krankheiten zwingen Trainer Claus-Dieter Wollitz zu schwierigen Entscheidungen.
Die Partie hat großes Gewicht im Rennen um den Aufstieg, da Cottbus die Rückkehr in höhere Profi-Ligen anstrebt. Topscorer Erik Engelhardt bleibt fraglich, nachdem er diese Woche mehrere Trainingseinheiten verpasst hat. Er konnte bisher kein vollständiges Workout absolvieren – seine Einsatzbereitschaft ist ungewiss. Wollitz wollte sich nicht festlegen, ob der Stürmer auflaufen wird, und bezeichnete seinen Status als "unklar".
Auch in der Abwehr gibt es Lücken: Innenverteidiger King Manu ist nach seiner fünften Gelben Karte gesperrt. Axel Borgmann, Dominik Pelivan und Justin Butler laborieren an Verletzungen, ihr Einsatz steht infrage. Timmy Thiele fällt krankheitsbedingt aus, während Leon Guwara ebenfalls das Training schwänzte.
Falls Engelhardt nicht rechtzeitig fit wird, könnte Ted Tattermusch seine Position in der Startelf einnehmen. Wollitz betonte die Bedeutung des Spiels und bezeichnete es als Chance, dem Verein zwei weitere Jahre im Profifußball zu sichern. Ein Sieg würde Cottbus' Vorsprung auf Duisburg im Aufstiegskampf auf sechs Punkte ausbauen.
Das Ergebnis könnte den weiteren Aufstiegskurs von Energie Cottbus prägen. Mit mehreren Ausfällen muss Wollitz entscheiden, wer einsatzfähig ist. Die Partie wird zeigen, ob die Lücke zu Duisburg in der Schlussphase der Saison größer wird – oder ob der Vorsprung schmilzt.






