Frankfurter Festival erkundet Macht durch Theater, Debatten und ukrainische Stimmen
Laila BienFrankfurter Festival erkundet Macht durch Theater, Debatten und ukrainische Stimmen
Frankfurt am Main wird vom 29. September bis 8. Oktober 2022 zum Schauplatz des 11. Festivals *"Politik im Freien Theater". Unter dem diesjährigen Motto "Macht"* erkundet die Veranstaltung Vorstellungen von Herrschaft und Handlungsfähigkeit durch Performances, Gespräche und Workshops. Die Organisator:innen versprechen eine Mischung aus zeitgenössischer Kunst und drängenden Debatten über gesellschaftliche Fragen.
Das Festival startet am 29. September mit einem dichten Programm an 50 Spielorten. Zehn Tage lang werden rund 200 Theateraufführungen, Stadtführungen und Workshops stattfinden, die vielfältige Perspektiven auf Macht in der modernen Gesellschaft bieten.
Am 1. Oktober rückt die Ukraine in den Fokus: Unter dem Titel "Vom Krieg: Ukraine in Europa" findet im Haus am Dom ein thematischer Tag statt. Als besonderer Gast wird Serhij Schadan auftreten, der 2022 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Seine Teilnahme folgt auf ein Jahr verstärkter Aufmerksamkeit für den ukrainischen Widerstand und die kulturelle Resilienz des Landes.
Am 2. Oktober stehen zwei große Veranstaltungen auf dem Programm. Bundesinnenministerin Nancy Faeser nimmt an einer Diskussion über rechtsextreme Gewalt seit dem Jahr 2000 teil, betitelt "Wieder da? War sie je weg?" Die Debatte beleuchtet die Kontinuität extremistischer Bedrohungen über zwei Jahrzehnte hinweg.
Das vollständige Programm und weitere Details sind auf der Festival-Website abrufbar: *www.politikimfreientheater.de/pift2022*.
Das Festival 2022 bringt Künstler:innen, Aktivist:innen und Politiker:innen für zehn Tage des Austauschs und der Aufführungen zusammen. Mit rund 11.000 erwarteten Besucher:innen wird es zeigen, wie Macht Politik, Kultur und den Alltag prägt. Alle Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich; Tickets und Informationen gibt es online.






