Frankfurter Start-up 360x revolutioniert Handel mit digitalen Vermögenswerten
Anton BlochFrankfurter Start-up 360x revolutioniert Handel mit digitalen Vermögenswerten
Deutsche Börse und Commerzbank unterstützen neues Frankfurter Start-up 360x für digitale Vermögenswerte
Die Deutsche Börse und die Commerzbank stehen hinter einem neuen Frankfurter Unternehmen namens 360x, das sich auf digitale Vermögenswerte spezialisiert. Das Start-up plant, mithilfe der Blockchain-Technologie Assets wie Kunstwerke und Immobilien zu tokenisieren. Ziel ist es, offene und liquide Handelsplattformen für Vermögenswerte zu schaffen, die bisher nicht in digitalen Märkten verfügbar waren.
Gegründet wurde 360x von Carlo Koelzer, der zuvor die Devisenhandelsplattform 360T aufgebaut hatte. Diese hatte die Deutsche Börse 2015 für knapp 800 Millionen Dollar übernommen. Koelzer führt nun als Global Head of FX das neue Unternehmen und bringt dabei seine Erfahrung aus dem früheren Erfolg ein.
Das Motto des Unternehmens – "Investierbar machen – die Lücke zwischen Asset-Klassen und Kapitalmärkten schließen" – unterstreicht den Anspruch, den Zugang zu Investitionen zu demokratisieren. Durch Tokenisierung wird bruchteiliges Eigentum möglich, was die Hürden für Erstinvestitionen senkt. Noch in diesem Jahr soll ein Minimal Viable Product (MVP) vorliegen.
Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, unterstützt das Vorhaben und sagt eine Zukunft voraus, in der die großflächige Tokenisierung und Digitalisierung von Immobilien und anderen Vermögenswerten zur Normalität wird. 360x arbeitet zudem an einer Plattform, die Partnern die serielle Erstellung von Marktplätzen ermöglicht. Alle Netzwerke sollen regulierungskonform sein und einen geordneten Sekundärmarkt für den Handel umfassen.
Den Anfang machen tokenisierte Kunst und Immobilien, später sollen weitere Asset-Klassen folgen. Durch den Einsatz der Blockchain will 360x traditionell illiquide Vermögenswerte handelbar machen. Die Beteiligung der Deutschen Börse und der Commerzbank unterstreicht die starke Branchenunterstützung für das Projekt.






