Fränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen durch strikte Fan-Trennung
Raphaela HermighausenFränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen durch strikte Fan-Trennung
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete mit einem 1:1-Unentschieden. Über 16.000 Fans füllten das Fürther Ronhof-Stadion, darunter rund 3.500 Anhänger, die aus Nürnberg angereist waren, um ihr Team zu unterstützen. Die Polizei sorgte mit einer strikten Trennung der gegnerischen Fangruppen für Sicherheit während des gesamten Spieltags.
Die Behörden setzten einen detaillierten Sicherheitsplan um, um Ausschreitungen zu verhindern. Hunderte Beamte waren im Einsatz und setzten die räumliche Trennung der beiden Fanszenen durch. Etwa 1.000 Auswärtsfans wurden ohne Zwischenfälle direkt zum Gästeblock begleitet.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen kam es vor dem Spiel zu Handgreiflichkeiten zwischen acht Personen. Die Polizei nahm sie vorübergehend fest, um die Ordnung wiederherzustellen. Drei weitere Personen wurden wegen Beleidigung von Beamten, Widerstands gegen die Staatsgewalt und tätlicher Angriffe auf Polizisten verhaftet.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als weitgehend friedlich. Die klare Trennung der Fans und die starke Polizeipräsenz hätten dazu beigetragen, Störungen auf ein Minimum zu beschränken.
Das Derby endete ohne größere Zwischenfälle, auch wenn es zu kleineren Auseinandersetzungen und einigen Festnahmen kam. Die Polizei bestätigte, dass die strikten Trennungsmaßnahmen wie vorgesehen gewirkt hätten. Beide Fangruppen verließen das Stadion nach dem Spiel ohne weitere Vorfälle.






