Hertha BSC verliert zehnte Saisonniederlage – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Anton BlochHertha BSC verliert zehnte Saisonniederlage – Trainer Leitl fordert radikale Wende
Hertha BSC kassiert zehnte Saisonniederlage nach 0:1 gegen den 1. FC Magdeburg Trainer Stefan Leitl zeigte sich nach der Partie wütend über die Leistung seiner Mannschaft – und das vor ausverkauftem Haus mit 28.123 Zuschauern in der Avnet-Arena.
Ohne mehrere Leistungsträger kam Hertha BSC im Spiel nicht in Fahrt. Die gesperrten Kennet Eichhorn und Paul Seguin fehlten ebenso wie der erkrankte Stürmer Dawid Kownacki. Dennoch mangelte es der Mannschaft an der nötigen Dynamik auf dem Platz.
Magdeburg ging in der 62. Minute durch einen Treffer von Laurin Ulrich in Führung. Herthas beste Chance ergab sich sieben Minuten später, doch Marten Winkler konnte nicht verwerten. Luca Schuler, der gegen seinen Ex-Verein auflief, räumte nach dem Spiel ein, dass es der Offensive an Kreativität gefehlt habe.
Nach dem Abpfiff forderte Leitl eine radikale Leistungssteigerung für die beiden verbleibenden Partien. Zunächst empfängt Hertha die SpVgg Greuther Fürth im heimischen Stadion, ehe es zum Saisonfinale nach Arminia Bielefeld geht.
Mit der Niederlage bleibt Hertha BSC nur noch zwei Spiele, um aus einer enttäuschenden Saison noch etwas zu retten. Als nächste Herausforderung steht das Heimspiel gegen Greuther Fürth an, bevor die Berliner auswärts in Bielefeld antreten. Leitls Frust unterstreicht, wie dringend die Mannschaft eine Trendwende braucht.






