03 March 2026, 09:24

Franziska van Almsick prangert Hass gegen Olympioniken in Deutschland an

Ein Buch mit dem Titel "Olympische Spiele Offizielle Veröffentlichung der Olympischen Bewegung" liegt auf einer flachen Oberfläche und zeigt eine Stadtlandschaft mit Gebäuden, Lichtern und Wasser auf dem Cover, wobei der Text "Vereinte Nationen Olympische Spiele und Frauen Wissenschaft und Sport" ebenfalls sichtbar ist.

Franziska van Almsick prangert Hass gegen Olympioniken in Deutschland an

Die deutsche Schwimmlegende Franziska van Almsick hat sich gegen die zunehmende Flut von Hassbotschaften gegenüber Olympioniken ausgesprochen. Beim Ball des Sports in Frankfurt wies sie auf das wachsende Problem hin – sie nahm als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Stiftung Deutsche Sporthilfe an der Veranstaltung teil.

Van Almsick zeigte sich besorgt über das feindselige digitale Umfeld, dem öffentliche Persönlichkeiten heute ausgesetzt sind. Sie betonte, dass Athletinnen und Athleten mittlerweile bereits für die Äußerung ihrer Meinung mit Kritik und Beleidigungen rechnen müssten. Ihre Äußerungen erfolgten, nachdem die Biathletin Franziska Preuß nach der als enttäuschend empfundenen Leistung der deutschen Olympiamannschaft Hassnachrichten erhalten hatte.

Van Almsick machte deutlich, dass sie die Sorgen von Preuß teilt, was die Auswirkungen solcher Angriffe angeht. Zwar bezog sie sich nicht auf umfassendere Studien zu Online-Hass, doch ihr Fokus lag auf den akuten Herausforderungen, denen Spitzenathleten in Deutschland derzeit gegenüberstehen.

Durch van Almsicks Stellungnahme hat das Thema Hassbotschaften gegen Sportstars zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten. Ihre Haltung unterstreicht die Belastungen, denen Athletinnen und Athleten über den Wettkampf hinaus ausgesetzt sind. Die Debatte dreht sich nun darum, wie dieses Problem innerhalb der deutschen Sportkultur angegangen werden kann.