Fraport-Flughäfen verzeichnen gemischtes Passagierwachstum im Februar 2024
Frieder LachmannFraport-Flughäfen verzeichnen gemischtes Passagierwachstum im Februar 2024
Im Februar haben die Flughäfen des globalen Fraport-Netzwerks 8,7 Millionen Passagiere abgefertigt – ein Anstieg von 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Entwicklung verlief jedoch je nach Standort unterschiedlich, da einige Flughäfen mit Wetterkapriolen und Streiks zu kämpfen hatten.
Am Frankfurter Flughafen wurden 3,9 Millionen Passagiere gezählt, was einem nahezu stabilen Ergebnis entspricht (Rückgang um 0,1 Prozent). Streiks und schlechtes Wetter führten jedoch zu Flugausfällen, von denen rund 70.000 Reisende betroffen waren. Dennoch schnitt Frankfurt besser ab als der Flughafen Berlin Brandenburg (BER), wo die Passagierzahlen um 4,8 Prozent auf 1,63 Millionen sanken, nachdem Eisregen den Betrieb für zwei Tage lahmlegte.
Der Flughafen Lima verzeichnete ein Plus von 4,2 Prozent und erreichte 2,0 Millionen Passagiere. Besonders stark wuchs der Flughafen Ljubljana mit einem Zuwachs von 17,2 Prozent. Die beiden brasilianischen Flughäfen Fortaleza und Porto Alegre verbuchten gemeinsam ein Plus von 14,7 Prozent und bedienten insgesamt 1,1 Millionen Reisende.
Auch die 14 griechischen Flughäfen von Fraport entwickelten sich positiv: Die Passagierzahlen stiegen um 9,1 Prozent auf 720.587. Am Frankfurter Standort nahm das Frachtvolumen um 4,8 Prozent zu und erreichte über 159.000 metrische Tonnen. Allerdings sank das Gesamtgewicht der abfliegenden Flugzeuge um 2,4 Prozent auf etwa 1,9 Millionen metrische Tonnen, und die Zahl der Starts und Landungen verringerte sich um 2,9 Prozent auf 29.320 Bewegungen.
Für München und Düsseldorf lagen keine konkreten Passagierzahlen vor, was direkte Vergleiche erschwert.
Insgesamt zeigt das Passagierwachstum von Fraport im Februar starke Leistungen in Lima, Ljubljana und Griechenland. Frankfurt hielt trotz Störungen ein stabiles Niveau, während der BER aufgrund wetterbedingter Schließungen Rückgänge verzeichnete. Die gemischten Ergebnisse spiegeln sowohl Widerstandsfähigkeit als auch Herausforderungen im gesamten Netzwerk wider.