Hessen verwandelt "Alte Post" in Offenbach in modernes Studentenwohnheim
Laila BienHessen verwandelt "Alte Post" in Offenbach in modernes Studentenwohnheim
Hessen kauft "Alte Post" in Offenbach für neues Studentenwohnheim
Das Land Hessen hat das Gebäude der Alten Post in Offenbach erworben, um dort ein neues Studentenwohnheim einzurichten. Das Projekt wird rund 28 Millionen Euro kosten und bis zum Wintersemester 2027 etwa 250 Einzelapartments bereitstellen. Finanziert wird es durch den Verkauf des ehemaligen Frankfurter Polizeipräsidiums – für die Steuerzahler entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.
Das neue Wohnheim soll vor allem Studierenden der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach zugutekommen. Nach der Fertigstellung wird die Kunsthochschule damit die beste Wohnraumversorgung aller Kunsthochschulen in Deutschland bieten. Gleichzeitig entlastet das Projekt die Frankfurter Hochschulen, wo die Wohnungsnot weiterhin groß ist.
Die Betreuung der Anlage übernimmt das Studierendenwerk Frankfurt am Main – und das mietfrei. Dadurch können die Mittel gezielt in Bau und Instandhaltung fließen, statt in Pachtkosten. Das Vorhaben passt zu Hessens übergeordnetem Ziel, jedem zehnten Studierenden im Land einen Platz in einem geförderten Wohnheim anzubieten.
Offenbach hat sein 10-Prozent-Ziel bei der Studentenwohnraumversorgung bereits erreicht. Doch über dieses Projekt hinaus sind im Rhein-Main-Gebiet bis 2027 keine weiteren Wohnheimneubauten geplant. Zwar wurde ein Standort in Büdingen diskutiert, konkrete Baupläne gibt es jedoch noch nicht.
Neben der Wohnraumfrage soll das Projekt auch der Zersiedelung entgegenwirken. Durch die Umnutzung der Alten Post statt einer Neuerschließung von Flächen spart das Land Ressourcen und schont die Umwelt – bei gleichzeitiger Deckung des studentischen Bedarfs.
Die Eröffnung des Wohnheims ist rechtzeitig zum Wintersemester 2027 vorgesehen. Es wird 250 Apartments bieten und die Wohnsituation für Studierende in Offenbach und Frankfurt verbessern. Zudem unterstützt die Initiative Hessens Strategie, den Flächenverbrauch zu begrenzen und gleichzeitig bezahlbaren studentischen Wohnraum auszubauen.






