Humboldt-Schule in Offenbach: Baustart für 8,4-Millionen-Erweiterung mit Verspätung
Laila BienHumboldt-Schule in Offenbach: Baustart für 8,4-Millionen-Erweiterung mit Verspätung
Baubeginn für Humboldt-Schule-Erweiterung in Offenbach – ein Jahr später als geplant
Endlich haben die Bauarbeiten für die Erweiterung der Humboldt-Schule in Offenbach begonnen – mit einem Jahr Verspätung. Das 8,41 Millionen Euro teure Projekt sieht einen zweistöckigen Neubau auf dem Schulgelände vor. Die Arbeiten am Rohbau sollen Ende Juni oder Anfang Juli 2023 starten, die Fertigstellung ist für Februar 2024 vorgesehen.
Ursprünglich sollte die Erweiterung bereits im Sommer 2023 abgeschlossen sein, doch Verzögerungen durch eine neue Ausschreibungsrunde machten eine Verschiebung notwendig. Im April 2022 waren bereits drei alte Klassenzimmer und Räume der Nachmittagsbetreuung abgerissen worden, um Platz für den Neubau zu schaffen.
Das neue, L-förmige Gebäude wird auf 610 Quadratmetern entstehen und ein begrüntes Dach erhalten. Im Inneren entstehen eine Mensa, eine Küche, Sanitäranlagen, Beratungsräume sowie ein Büro. Zudem ist im Erdgeschoss eine überdachte Außen-Sitzfläche geplant.
Da die Schülerzahlen steigen, besuchen derzeit 390 Kinder in 18 Klassen die Schule. Im Schuljahr 2023/24 wird mit etwa 420 Schülerinnen und Schülern gerechnet. Die Erweiterung ermöglicht eine ganztägige Betreuung sowie ein fünfzügiges Klassensystem. Allerdings ist durch die Bauarbeiten mehr als die Hälfte des Schulhofs vorübergehend gesperrt, was den Kindern bis zur Fertigstellung weniger Bewegungsfläche lässt.
Der Neubau schafft dringend benötigten Raum für die wachsende Schule. Nach der Eröffnung wird er bessere Bedingungen für Mahlzeiten, Lernförderung und die tägliche Betreuung bieten. Mit der Investition von 8,41 Millionen Euro will die Stadt die steigende Nachfrage decken und gleichzeitig die schulische Infrastruktur modernisieren.






