10 May 2026, 12:24

Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zieht tausende Besucher an – doch die Rückreise wurde zum Chaos

Menschen vor einem Zugmodell in einem Museum mit Informationsanzeigen und strukturellen Elementen im Hintergrund.

Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig zieht tausende Besucher an – doch die Rückreise wurde zum Chaos

Die Lange Nacht der Museen in Halle und Leipzig lockte tausende Besucher am Wochenende an

Das jährliche Event präsentierte in beiden Städten ein dichtes Programm und zog bis spät in den Abend Menschen zu Ausstellungen und kulturellen Attraktionen.

In Leipzig zählten das Grassi Museum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste zu den beliebtesten Zielen. In Halle waren das Händel-Haus, die Moritzburg – Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt und das Landesmuseum für Vorgeschichte die Highlights. Die Veranstalter meldeten regen Besuch Anderand an allen Hauptstandorten.

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Nach Ende der Veranstaltung erlebten viele Besucher, die von Leipzig Hauptbahnhof nach Halle zurückreisen wollten, erhebliche Verspätungen. Der S3-Zug fiel aus, sodass sich die Menge auf die S5-Linie nach Halle-Trotha verteilen musste. Da jedoch nur ein Zug verfügbar war, füllte er sich schnell über die Kapazitätsgrenze hinaus – Dutzende blieben auf dem Bahnsteig zurück. Die nächste planmäßige Verbindung nach Halle sollte erst in über einer Stunde fahren.

Das Museumsnacht-Ticket beinhaltete zwar die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahnen, doch die unerwartete Streichung sorgte bei den nächtlichen Heimkehrern für Verärgerung.

Die Veranstaltung selbst wurde als voller Erfolg gewertet – mit hohen Besucherzahlen in beiden Städten. Dennoch sorgten die Transportprobleme bei einigen Gästen für lange Wartezeiten. Für künftige Auflagen könnten die Organisatoren die Reiseplanung überdenken, um ähnliche Engpässe zu vermeiden.

Quelle