Langen knackt erstmals die 40.000-Einwohner-Marke – doch die Zahl der Kleinkinder sinkt
Anton BlochLangen knackt erstmals die 40.000-Einwohner-Marke – doch die Zahl der Kleinkinder sinkt
Langen hat erstmals die Marke von 40.351 Einwohnern erreicht – ein Anstieg von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In der Stadt leben nun Menschen aus 125 verschiedenen Ländern, wobei Ausländer fast ein Viertel der Bevölkerung ausmachen. Gleichzeitig geht die Zahl der Kleinkinder jedoch zum zweiten Mal in Folge zurück.
Wie die aktuellen Zahlen zeigen, wuchs die Einwohnerzahl Langens im vergangenen Jahr um 790 Personen. Besonders stark stieg die Bevölkerung im nördlichen Stadtbezirk mit einem Plus von 5,5 Prozent – dem höchsten Wert in der Stadt. Seit dem Jahr 2000 ist die Gesamtbevölkerung um 4.697 Menschen gewachsen, was einem Anstieg von 13,2 Prozent entspricht.
Das Durchschnittsalter in Langen liegt bei 43,5 Jahren. 19,5 Prozent der Einwohner sind älter als 65 Jahre, 18 Prozent jünger als 18. Gleichzeitig ist die Zahl der unter Sechsjährigen erneut gesunken und bestätigt damit den Trend des Vorjahres. Zudem haben 411 weitere Personen einen Zweitwohnsitz in der Stadt angemeldet.
Auch bei den religiösen Gemeinschaften gab es Veränderungen: Sowohl die evangelische als auch die katholische Kirche verzeichneten in den aktuellen Daten weniger Mitglieder.
Während Langen also durch wachsende Vielfalt und einen stetigen Bevölkerungszuwachs geprägt ist, schrumpfen die jüngeren Altersgruppen weiter. Der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund liegt mittlerweile bei 23,1 Prozent. Die Stadtverwaltung bringt diese Entwicklungen jedoch nicht mit direkten wirtschaftlichen oder haushaltspolitischen Auswirkungen in Verbindung.






