11 April 2026, 02:24

Langen testet Pfandringe gegen Müllchaos in öffentlichen Abfalleimern

Zwei gelbe und graue Mülltonnen mit Rädern stehen nebeneinander vor einem Gebäude mit einer Wand und einem Fenster.

Langen testet Pfandringe gegen Müllchaos in öffentlichen Abfalleimern

Langen führt Testphase für Pfandringe ein, um Müllproblem zu lösen

Die Stadt Langen hat eine Testphase gestartet, um das Problem von Pfandflaschen und -dosen in öffentlichen Mülleimern einzudämmen. Zwölf speziell angefertigte Pfandringe wurden an stark frequentierten Orten aufgestellt. Ziel der Initiative ist es, das Recycling zu erleichtern und gleichzeitig die Gefahren in herkömmlichen Abfallbehältern zu verringern.

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Das Projekt wurde vom Stadtrat genehmigt, nachdem die Sorgen über die unsachgemäße Entsorgung von Pfandbehältern gewachsen waren. Viele Dosen und Flaschen, auf die in Deutschland ein Pflichtpfand erhoben wird, landen stattdessen in öffentlichen Mülltonnen – anstatt zurückgegeben zu werden. Dies führt häufig zu gefährlichen Situationen, da die Behälter zerbrechen oder sich mit problematischem Abfall wie Spritzen oder Hundekot vermischen können.

Die Kommunalen Betriebe Langen (KBL) organisierten die Installation der Pfandringe und übernahmen die Kosten. Die Ringe wurden von Pittler ProRegion Berufsausbildung (PBA), einem lokalen Bildungsträger, hergestellt. Für die Testphase wurden sechs zentrale Standorte ausgewählt: der Dr.-Walter-Lübcke-Platz, der Europaplatz, die Romorantin-Anlage, der Long-Eaton-Park, der Stadtgarten sowie der Skatepark in der Zimmerstraße.

Während der Erprobungsphase wird untersucht, wie häufig die Bürger die Pfandringe nutzen und ob sich dadurch das Recyclingverhalten verbessert. Bei Erfolg plant die Stadt, das Programm dauerhaft auszuweiten. Die Ringe bieten einen dedizierten Platz für die Rückgabe von Flaschen und Dosen und halten sie so aus dem Restmüll fern.

Stadtvertreter werden die öffentliche Resonanz und die Nutzungsdaten auswerten, bevor über eine flächendeckende Einführung entschieden wird. Die Ergebnisse könnten auch anderen Kommunen als Vorbild dienen, um ähnliche Herausforderungen im Recyclingbereich zu bewältigen.

Quelle