Offenbach öffnet Türen für Assistenzhunde in allen städtischen Gebäuden
Raphaela HermighausenOffenbach öffnet Türen für Assistenzhunde in allen städtischen Gebäuden
Offenbach aktualisiert Richtlinien: Assistenzhunde in allen städtischen Gebäuden willkommen
Offenbach hat seine Richtlinien überarbeitet, um Assistenzhunde in sämtlichen kommunalen Einrichtungen zuzulassen. Die Maßnahme ist Teil einer bundesweiten Kampagne, die die Zugangsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen und ihre Assistenztiere verbessern soll. Türaufkleber weisen nun deutlich darauf hin, dass diese Hunde und ihre Halterinnen und Halter Zutritt haben.
Anstoß für die Initiative waren Berichte über Menschen mit Behinderungen, denen mit ihren Assistenzhunden der Zugang zu Geschäften und Arztpraxen verweigert worden war. Der Behindertenbeirat Offenbachs setzte sich für eine Änderung ein, die schließlich in den neuen Hausregeln mündete. Die Hunde unterstützen Personen mit Mobilitätseinschränkungen, Hörverlust, neurologischen Erkrankungen sowie psychischen Belastungen.
In öffentlichen Gebäuden wurden Informationsmaterialien ausgelegt, um Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Besucher zu sensibilisieren. Alle teilnehmenden Standorte werden zudem in die DogMap aufgenommen, ein Online-Verzeichnis assistenzhundefreundlicher Orte. Offenbach reiht sich damit in die Liste von 60 weiteren Städten und Gemeinden ein, die bereits auf der Karte verzeichnet sind.
Stadtrat und Verwaltung haben die Inklusion von Menschen mit Behinderungen zur Priorität erklärt. Weitere Details zur Zugangskampagne sind unter pfotenpiloten.org/zutrittskampagne abrufbar.
Die aktualisierten Regeln garantieren, dass Assistenzhunde ihre Halterinnen und Halter in allen städtischen Gebäuden begleiten dürfen. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein zu schärfen und künftige Zugangskonflikte zu vermeiden. Mit seiner Teilnahme stärkt Offenbach das Netzwerk inklusiver Kommunen in ganz Deutschland.






