20 February 2026, 15:41

Offenbach setzt Cannabis-Prävention an Schulen bis 2026 fort – mit 40 neuen Workshops

Ein Plakat mit einem Wasserpfeifen, Marihuanablättern, einer Zigarette und einem Text, der vor der Verbindung zwischen E-Zigarettengebrauch und anderen Tabakprodukten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen warnt.

Offenbach setzt Cannabis-Prävention an Schulen bis 2026 fort – mit 40 neuen Workshops

Cannabis-Präventionsinitiative an Offenbacher Schulen wird bis 2026 fortgeführt

Seit 2024 läuft an Offenbacher Schulen eine Initiative zur Cannabis-Prävention. Das vom Verein Sicheres Offenbach finanzierte Projekt zielt darauf ab, Jugendliche über die Risiken von Drogenkonsum aufzuklären. Die Verantwortlichen haben nun bestätigt, dass das Programm bis 2026 verlängert wird – mit Pläne für über 40 neue Workshops im kommenden Jahr.

Das Cannabis-Präventionsprojekt startete 2024 unter der Trägerschaft der Wildhof-Suchtberatungsstelle. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt führte das Team in jenem Jahr 30 Workshops durch und erreichte damit mehr als 550 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Angebot 2025 ausgeweitet: 46 zusätzliche Workshops fanden statt, an denen über 1.000 junge Menschen teilnahmen. Zudem wurde das Programm in den Methodenkoffer des Jugendamts aufgenommen, was eine stärkere Verankerung in der lokalen Bildungsarbeit sichert.

Um die Zusammenarbeit zu verbessern, wurde ein Runder Tisch zur Suchtprävention eingerichtet. Diese Gruppe koordiniert seitdem die Präventionsarbeit in der gesamten Stadt. Mit gesicherten Mitteln in Höhe von 59.250 Euro läuft das Projekt auch 2026 weiter – mit besonderem Fokus auf gefährdete Jugendliche.

Seit dem Start hat die Initiative kontinuierlich an Fahrt aufgenommen: Zwischen 2024 und 2025 verdoppelte sich die Reichweite. Die Workshops im nächsten Jahr knüpfen an diese Erfolge an und richten sich gezielt an benachteiligte junge Menschen in Offenbach. Die gesicherte Finanzierung und der strukturierte Ansatz deuten darauf hin, dass das Projekt auch künftig eine zentrale Rolle in der lokalen Präventionsarbeit spielen wird.