Patricia Blanco über Oktoberfest-Kosten und ihr Leben mit dem berühmten Namen
Raphaela HermighausenPatricia Blanco über Oktoberfest-Kosten und ihr Leben mit dem berühmten Namen
Patricia Blanco, Tochter des berühmten Sängers Roberto Blanco, besucht das Oktoberfest seit ihrer Kindheit
In diesem Jahr traf sie sich auf dem Fest mit ihrer Schwester Mercedes wieder. Bekannt für ihre unabhängige Einstellung, spricht sie offen über ihre finanziellen Erwartungen und die Herausforderungen, die mit einem bekannten Nachnamen einhergehen.
Die in München geborene Blanco ist seit Jahrzehnten Stammgast auf dem Oktoberfest. Sie erinnert sich daran, als Kind mit ihren Eltern auf die Wiesn gegangen zu sein – eine Tradition, die sie bis heute pflegt. Doch mittlerweile empfindet sie den Besuch als kostspielig: Ein Familienausflug mit nur einem Liter Bier und etwas Essen könne schnell 60 Euro erreichen, sagt sie.
Bei ihrem diesjährigen Besuch gab Blanco täglich rund 300 Euro aus, vor allem für Champagner und Wein. Trotz der hohen Kosten genießt sie das Fest, räumt aber ein, dass die Preise stetig steigen. Ihre Präsenz bleibt dabei selten unbemerkt – Fans bitten sie oft um Fotos oder kommen ins Gespräch.
Seit einem Vorfall auf der Frankfurter Buchmesse 2017 hat Blanco keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Den berühmten Nachnamen empfindet sie sowohl als Privileg als auch als persönliche Herausforderung. Zwar schätzt sie die Anerkennung, fühlt sich aber zugleich von Münchens High Society beobachtet und oft missbilligt.
In Sachen Beziehungen hat sie eine klare Haltung: Blanco möchte nicht von einem Mann finanziell abhängig sein und erwartet von einem zukünftigen Partner, dass er ihr wirtschaftlich ebenbürtig ist. Unabhängigkeit bleibt für sie oberste Priorität.
Ihr diesjähriger Oktoberfest-Besuch stand im Zeichen des Wiedersehens mit ihrer Schwester und der gewohnten Aufmerksamkeit der Fans. Weiterhin meistert sie ihr Leben mit dem prominenten Namen, ohne dabei ihre finanzielle Selbstständigkeit aufzugeben. Vorerst konzentriert sie sich darauf, das Fest zu genießen – trotz der immer höheren Kosten.






