PETA wirft Wuppertaler Zoo grausame Elefanten-Dressur mit Bullenhaken vor
Laila BienPETA wirft Wuppertaler Zoo grausame Elefanten-Dressur mit Bullenhaken vor
Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine afrikanischen Elefanten misszuhandeln. Die Organisation behauptet, die Tierpfleger setzten harte Trainingsmethoden ein – darunter auch Bullenhaken –, um die Tiere zu unnatürlichem Verhalten zu zwingen. PETA fordert nun umgehende Änderungen, um dem, was sie als Misshandlung bezeichnet, ein Ende zu setzen.
Videoaufnahmen zeigen, wie Elefanten im Wuppertaler Zoo dazu gebracht werden, für Besucherfotos mit erhobenen Rüsseln Positions zu halten. Zudem müssen sie Menschen auf ihrem Rücken tragen und bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten auftreten. Laut PETA verursachen diese Praktiken bei den Tieren erheblichen psychischen Stress.
Auch der jüngste Elefant des Zoos, Tuffi, wird bereits mit denselben Methoden trainiert. Berichten zufolge setzen die Pfleger Bullenhaken ein – scharfe Werkzeuge, die zur Kontrolle von Elefanten entwickelt wurden –, um Gehorsam durchzusetzen. PETA argumentiert, dass eine solche Behandlung schädlich und inakzeptabel sei.
Die Organisation hat sich in einem Schreiben an Oberbürgermeister Andreas Mucke und Mitglieder des Stadtrats gewandt und sie zum Eingreifen aufgefordert. PETA verlangt, dass der Zoo auf "geschützten Kontakt" umstellt – ein System, bei dem Pfleger niemals denselben Raum wie die Elefanten betreten. Zudem fordert die Gruppe ein vollständiges Verbot der Zucht und des Imports von Elefanten, um deren Haltung in Gefangenschaft langfristig zu beenden. Bisher gab es keine Reaktion.
Die Kampagne unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens von Elefanten in Zoos. PETA besteht darauf, dass keine Form der Gefangenschaft den komplexen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden könne. Ohne Maßnahmen, warnt die Organisation, werde die Misshandlung der Elefanten im Wuppertaler Zoo weitergehen.






