15 April 2026, 14:31

"Postkarten für den Iran": Wie Kunst Solidarität mit Frauen und Journalist:innen schafft

Eine Gruppe iranischer Frauen in schwarzer Kleidung, einige mit Brille, halten Bilder von Präsident Mahmoud Ahmadinejad während einer Kundgebung in Tehran hoch.

"Postkarten für den Iran": Wie Kunst Solidarität mit Frauen und Journalist:innen schafft

Postkarten für den Iran: Eine neue Solidaritätskampagne für die Menschen im Iran

Eine neue Wohltätigkeitskampagne mit dem Namen Postkarten für den Iran ist gestartet, um die Bevölkerung des Irans – insbesondere Frauen und lokale Journalist:innen – zu unterstützen. Der in Berlin ansässige Fotograf Lenny Rothenberg initiierte das Projekt, nachdem er den Bedarf an mehr Sichtbarkeit und Solidarität mit den Menschen im Land erkannt hatte.

An der Aktion beteiligen sich 22 Fotograf:innen, darunter Chiara Baluch, die davon überzeugt sind, dass auch kleine Handlungen sinnvollen Wandel bewirken können. Sie verkaufen Sets mit 44 Postkarten für jeweils 22 Euro – der gesamte Erlös kommt iranischen Gemeinschaften zugute. Innerhalb weniger Tage waren bereits über 100 Sets ausverkauft, nun streben die Organisator:innen an, diese Zahl zu verdoppeln.

Rothenberg arbeitete eng mit der iranischen Sektion von Amnesty International zusammen, um sicherzustellen, dass die Gelder denen zugutekommen, die sie am dringendsten benötigen. Er betonte, dass das Teilen von Geschichten und die Sensibilisierung für die Lage genauso wichtig seien wie finanzielle Hilfe. Baluch, eine der beteiligten Künstlerinnen, äußerte sich stolz darüber, ihre Fotografie für den guten Zweck einzusetzen.

Über die Spendenaktion hinaus zielt die Kampagne darauf ab, Verbindungen zwischen Künstler:innen und Aktivist:innen zu knüpfen. Die Postkarten zeigen vielfältige Werke und fördern so den kulturellen Austausch und die grenzenübergreifende Solidarität.

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Die Initiative stößt bereits in der Anfangsphase auf große Resonanz: Mehr als 100 Postkarten-Sets wurden in den ersten Tagen verkauft. Die Organisator:innen planen, den Verkauf auszuweiten, bleiben dabei aber ihrem Fokus auf iranische Frauen und Journalist:innen treu. Sämtliche eingenommenen Mittel werden weiterhin über vertrauenswürdige Kanäle verteilt – darunter die lokalen Netzwerke von Amnesty International.

Quelle