28 April 2026, 02:26

Prozess um brutale Raubüberfälle auf schwule Männer durch falsche Dating-Profile

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das "Rape Ain't Right: Sexual Assault is a Serious Issue" lautet, eingerahmt von einem schwarzen Rand.

Prozess um brutale Raubüberfälle auf schwule Männer durch falsche Dating-Profile

Sechs Angeklagte, darunter drei Jugendliche, müssen sich vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) wegen einer Serie gewaltsamer Raubüberfälle verantworten. Laut Staatsanwaltschaft lockten sie schwule Männer mit gefälschten Profilen in Dating-Apps an, um sie anschließend zu überfallen und auszurauben. Der Fall sorgt wegen der Brutalität der Taten und des jungen Alters einiger Beschuldigter für Aufsehen.

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Im Mittelpunkt des Prozesses stehen Vorwürfe, die Gruppe habe über falsche Online-Profile Opfer in abgelegene Gegenden gelockt, sie dort angegriffen, beraubt und misshandelt. Ermittler schlossen Verbindungen zur organisierten Kriminalität oder politische Motive für die Straftaten aus.

Teile der Verhandlung fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, da drei der Angeklagten junge Erwachsene und drei Minderjährige sind. Die Urteilsverkündung ist für Dienstag, 9:00 Uhr, in einer öffentlichen Sitzung angesetzt.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) wird am Dienstagmorgen sein Urteil sprechen. Den Angeklagten wird schwere räuberische Erpressung vorgeworfen, wobei die Opfer angeblich durch Täuschung in die Falle gelockt wurden. Das Urteil wird über die rechtlichen Konsequenzen für alle sechs Beschuldigten entscheiden.

Quelle