Rodgau übergibt Stromversorgung für vier Stadtteile an die EVO – mit Fokus auf Energiewende
Anton BlochRodgau übergibt Stromversorgung für vier Stadtteile an die EVO – mit Fokus auf Energiewende
Die Stromversorgung für vier Rodgauer Stadtteile wurde an die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) übertragen. Diese Woche unterzeichneten Stadtvertreter und EVO-Führungskräfte einen Vertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Mit dem Schritt sollen der steigende Bedarf gedeckt und die Energiewende in der Region vorangetrieben werden.
Die neue Konzession umfasst Dudenhofen, Jügesheim, Weiskirchen und Hainhausen. Bürgermeister Max Breitenbach und Stadtrat Wolfram Neumann unterzeichneten den Vertrag gemeinsam mit EVO-Vorstandsvorsitzendem Dr. Christoph Meier und Technischem Direktor Günther Weiß. Nieder-Roden bleibt hingegen beim aktuellen Versorger, da der Stadtteil nicht in die Ausschreibung einbezogen wurde.
Die EVO arbeitet bereits seit Langem mit Rodgau zusammen und betreut Teile des lokalen Netzes. Das Unternehmen investiert nun rund 150 Millionen Euro in den Ausbau des Hochspannungsnetzes in der Stadt und im Kreis Offenbach. Diese Maßnahmen werden notwendig, da die Bevölkerung in der Region in den letzten 15 Jahren um etwa 45.000 Menschen gewachsen ist.
Der Strombedarf steigt durch die Digitalisierung, den vermehrten Einsatz von Wärmepumpen und die Zunahme von Elektrofahrzeugen. Der neue Vertrag legt den Fokus auf die Lieferung sauberer, erneuerbarer Energie für die wachsende Gemeinschaft. Vertreter betonen, dass weitere erhebliche Investitionen nötig sind, um die Energiewende in der Region vollständig umzusetzen.
Die Vereinbarung sichert der EVO für die nächsten zwei Jahrzehnte eine zentrale Rolle in Rodgau. Die Arbeiten am Hochspannungsnetz haben bereits begonnen, um die Versorgung der wachsenden Bevölkerung zu gewährleisten. Langfristig soll so eine zuverlässige und nachhaltige Energieversorgung für die beteiligten Stadtteile gesichert werden.






