Spice Girls planen Hologramm-Show zum 30-jährigen Jubiläum statt Reunion-Tour
Laila BienSpice Girls planen Hologramm-Show zum 30-jährigen Jubiläum statt Reunion-Tour
Die Spice Girls erkunden eine gewagte neue Art, ihr 30-jähriges Jubiläum zu feiern. Laut Berichten führt die Band Gespräche über eine Hologramm-Show im Stil von Abba. Dies folgt auf frühere Pläne für eine Reunion-Tour und ein Netflix-Projekt, die beide wegen interner Meinungsverschiedenheiten auf Eis gelegt wurden.
Die Idee entsteht, während die Gruppe drei Jahrzehnte nach ihrem Debüt 1996 mit Wannabe zurückblickt – einem Song, der in 37 Ländern die Charts anführte. Das Hologramm-Konzept wird angeblich von Simon Fuller unterstützt, dem ehemaligen Manager der Band. Es verfolgt zwei Ziele: eine stetige Einnahmequelle für die Gruppe zu schaffen und ihre Musik einem jüngeren Publikum näherzubringen.
Streitigkeiten unter den Mitgliedern hatten in der Vergangenheit bereits Reunion-Pläne vereitelt. Eine für das 30-jährige Jubiläum geplante Tournee und eine Netflix-Dokumentation wurden beide fallen gelassen. Die letzte vollständige Reunion-Tour der Band wurde 1998 abrupt beendet, als Geri Halliwell (damals Horner) die Welttournee vorzeitig verließ, woraufhin die Gruppe 2000 eine Pause einlegte.
Victoria Beckham, die zuletzt 2012 bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele mit der Band auftrat, äußerte kürzlich in einem Interview mit dem Radiosender SiriusXM ihre Begeisterung für die Hologramm-Idee. Unterdessen kündigte die britische Königliche Münzanstalt (Royal Mint) eine Sammelmünze an, um das Jubiläum zu würdigen und die Feierlichkeiten zu bereichern.
Die Hologramm-Show könnte den Fans eine frische Möglichkeit bieten, die Musik der Spice Girls zu erleben. Sollte das Projekt realisiert werden, würde es neben der Gedenkprägung der Royal Mint zu den Jubiläumsveranstaltungen zählen.
Gleichzeitig deutet das Vorhaben einen Wandel an: Weg von Live-Reunions, die in den vergangenen Jahren immer wieder auf Hindernisse stießen.






