Schwerverletzter Gleisarbeiter nach nächtlichem Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Frieder LachmannSchwerverletzter Gleisarbeiter nach nächtlichem Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Schwerverletzter Gleisarbeiter nach Zugunfall in Frechen-Königsdorf
Ein 21-jähriger Gleisarbeiter wurde in den frühen Morgenstunden des Donnerstags in Frechen-Königsdorf von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr: Die Strecke musste für zwei Stunden gesperrt werden, zahlreiche Züge hatten Verspätungen. Rettungskräfte brachten den Mann mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.
Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am Bahnhof Frechen-Königsdorf. Ein Regional-Express auf der Fahrt von Köln traf den Arbeiter, während dieser sich auf den Gleisen aufhielt. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Vorfalls zu klären.
Die Strecke blieb etwa zwei Stunden lang gesperrt, was zu Verspätungen von bis zu 90 Minuten bei sieben Zugverbindungen führte. Dies ist nicht der erste schwere Zwischenfall auf diesem Abschnitt: Bereits im Oktober vergangenen Jahres war ein Mitarbeiter in derselben Gegend von einem RE-9-Zug tödlich getroffen worden.
Seit diesem tragischen Unfall hat die Deutsche Bahn strengere Sicherheitsvorschriften eingeführt. Dazu gehören die Fernüberwachung aller Gleisarbeiten, VR-basierte Schulungen für das Personal sowie reduzierte Geschwindigkeitsbegrenzungen in Wartungsabschnitten entlang der Strecke Köln–Aachen.
Der verletzte Arbeiter wird derzeit medizinisch versorgt, das genaue Ausmaß seiner Verletzungen ist jedoch noch unklar. Die Ermittlungen werden prüfen, ob die neuen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten wurden und welche weiteren Schritte erforderlich sein könnten. Der Zugverkehr wurde inzwischen wiederaufgenommen, doch Reisende mussten während der Störung mit erheblichen Verspätungen rechnen.






