24 June 2026, 18:19

Streit um Sparpläne: Stadtrat uneins über Kürzungen und Personalabbau

Budgetkürzungen: CDU nahezu zufrieden, Rot-Grün will Massnahmen überprüfen

Streit um Sparpläne: Stadtrat uneins über Kürzungen und Personalabbau

Die Sparvorschläge der Stadtverwaltung haben den Stadtrat gespalten. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, wie sich die Haushaltslücken schließen lassen, ohne die Dienstleistungen zu gefährden. Am Montag präsentierte die Verwaltung ihre Pläne für Personalabbau und Einsparungen im laufenden Betrieb.

Bereits im März hatte der Stadtrat den Entwurf für den Haushalt 2026 abgelehnt und die Verwaltung angewiesen, zusätzliche 3,8 Millionen Euro einzusparen. Die aktuellen Vorschläge zielen nun sowohl auf Stellenstreichungen als auch auf die Reduzierung der täglichen Ausgaben ab.

SPD und Grüne kritisieren die Kürzungen bei der Sozialhilfe und der Feuerwehr. Sie werfen der Ratsmehrheit vor, für die Einschnitte verantwortlich zu sein, und fordern eine umfassende Risikobewertung der Maßnahmen.

Die CDU sieht dies anders: Zwar begrüßt sie die aktuellen Anpassungen, hält sie aber für unzureichend, um die tieferliegenden finanziellen Probleme zu lösen. Die Partei betont, das Ziel sei es, durch Digitalisierung die Effizienz zu steigern – nicht, die Mitarbeiter mit zusätzlicher Arbeit zu belasten. Gleichzeitig fordert sie weitreichendere Reformen.

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Am umstrittensten bleibt die Frage, ob der Personalabbau die Qualität der Dienstleistungen beeinträchtigen wird. Die Pläne der Verwaltung stehen nun vor einer weiteren Prüfung. Die Ratsmitglieder müssen entscheiden, wie sie den Haushalt konsolidieren können, ohne die Belegschaft zu überlasten.

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