25 June 2026, 00:25

Wartburgkreis übernimmt beide Krankenhäuser ab 2026 in eigene Trägerschaft

Landkreisrat adopts Strategiepapier für Körper in der Wartburg-Region

Wartburgkreis übernimmt beide Krankenhäuser ab 2026 in eigene Trägerschaft

Der Kreistag des Wartburgkreises hat einen neuen strategischen Plan für seine Krankenhäuser verabschiedet. Ab dem 1. Juli 2026 wird der Landkreis das St.-Georg-Krankenhaus Eisenach sowie das Krankenhaus Bad Salzungen in voller Trägerschaft übernehmen und betreiben. Mit der Entscheidung soll die langfristige medizinische Versorgung der Region gesichert werden.

Am Dienstag billigte der Kreistag den „Strategieplan für die Krankenhäuser im Wartburgkreis“. Der Plan unterteilt das Kreisgebiet in eine nördliche und eine südliche Versorgungsregion, in deren Zentrum jeweils ein Schwerpunktkrankenhaus steht. Sowohl das St.-Georg-Krankenhaus Eisenach als auch das Krankenhaus Bad Salzungen behalten ihre Notaufnahmen und fungieren künftig als erweiterte Notfallversorgungsstandorte.

Die neue Strategie sieht eine abgestimmte Spezialisierung der beiden Häuser vor. Zertifizierte Zentren und zentrale Leistungsbereiche werden erhalten und ausgebaut. Auch die ambulante Versorgung wird gestärkt und enger mit der stationären Behandlung verzahnt.

Zudem entwickelt der Plan integrierte Notfallstrukturen weiter, um eine rund um die Uhr verfügbare Versorgung zu gewährleisten. Darüber hinaus wählte der Kreistag neue Mitglieder in die Aufsichtsräte der St.-Georg-Krankenhaus Eisenach gGmbH und der GFG.

Die Änderungen treten Mitte 2026 vollständig in Kraft. Beide Krankenhäuser bleiben mit erweiterter Notfallversorgung in Betrieb. Der Landkreis erwartet, dass der Plan eine flächendeckende und nachhaltige Gesundheitsversorgung im Wartburgkreis sichert.

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