Ein Feuer und viele Lügen: Dieser Fall basiert auf einer wahren Geschichte - "Tatort: Fackel" – Ein Hochhausbrand und seine tödlichen Geheimnisse
Die neueste Folge von Tatort mit dem Titel Fackel ist ausgestrahlt worden – und die erfolgreiche Serie setzt ihren Lauf fort. In dieser Episode ermitteln die Kommissare Hamza Kulina und Maryam Azadi in einem tödlichen Hochhausbrand. Der Fall berührt Kulina persönlich, denn er kannte eines der Opfer.
Fackel ist der dritte Fall für das neu formierte Frankfurter Ermittlerteam. Die Handlung lehnt sich an reale Ereignisse an und erinnert an den Brand im Grenfell Tower 2017 in London, bei dem 72 Menschen ums Leben kamen. Während Kulina und Azadi tiefer graben, stoßen sie auf ein Geflecht aus Korruption und gezielten Vertuschungen im Zusammenhang mit der Katastrophe.
Die Ermittlungen nehmen eine düstere Wendung, als ein mit dem Brand in Verbindung stehender Sachverständiger unter mysteriösen Umständen Selbstmord begeht. Azadi erweist sich dabei als verlässliche Partnerin und steht Kulina zur Seite, während dieser sich mit den persönlichen und beruflichen Herausforderungen des Falls auseinandersetzt. Zwar folgt die Folge einem klassischeren Aufbau als frühere Episoden wie Dunkelheit oder Licht, doch ihre Tiefe und die Bezüge zur Realität heben sie hervor.
Kritiker betonen, dass Fackel trotz des vertrauten Erzählstils zu den stärkeren Folgen der Serie zählt. Die emotionale Wucht des Falls, verbunden mit seiner Verankerung in einer tragischen realen Begebenheit, verleiht der Geschichte eine besondere Dringlichkeit.
Die Episode hinterlässt beim Publikum eine eindringliche Mahnung an die Folgen von Fahrlässigkeit und verdeckten Machenschaften. Fackel festigt den Ruf der Serie für packendes Storytelling, das gleichzeitig fest in der harten Realität verwurzelt bleibt. Das Ergebnis der Ermittlungen – und die Parallelen zur Grenfell-Tower-Tragödie – wirken noch lange nach dem Abspann nach.






